Wim Wenders Stipendium: Ministerin Schwall-Düren begrüßt die Preisträger

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Gespeichert von Nina Heil am 3. Juni 2015

Wim Wenders Stipendium: Ministerin Schwall-Düren begrüßt die Preisträger

Bei der Verleihung des Wim Wenders Stipendiums 2015 hat NRW-Medienministerin Angelica Schwall-Düren den Preisträgern gratuliert. Sie erhalten insgesamt 100.000 Euro, um ihre Filmprojekte zu realisieren.

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Aus insgesamt 34 eingereichten Anträgen entschied die Jury unter Vorsitz von Wim Wenders. Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, sowie Mirko Derpmann, Kreativdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung Scholz & Friends Agenda, sind die weiteren Mitglieder der Jury. 

Preisträger

 „Die Laika-Kapsel“ von Dennis Todorovic und Christoph Mathieu, Köln,
3D-Science Fiction, 40.000 Euro
Ein philosophisches Kammerspiel in 3D, eine Science-Fiction Parabel, in der der Weltraum als Sehnsuchts­ort der dreidimensionalen Klaustrophobie einer Raumkapsel entgegengesetzt wird. Ein Astronaut löst sich im All vor den Augen seiner Kollegen in seine molekularen Bestandteile auf. Die Crew ist sich einig: Timokow war kein Mensch, sondern ein nanotechnologisch erschaffener Humanoider. Ein unheimlicher Verdacht bringt die friedliche Crew aus dem Gleichgewicht.
 
„Freak City“ von Andreas Kannegießer und Birgit Stauber, Berlin, 
Spielfilm, 25.000 Euro
Lea ist hübsch, temperamentvoll - und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht ihn das quirlige Mädchen sofort in ihren Bann. So sehr, dass er beschließt, einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde sind skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Exfreundin, über die er nie ganz hinweggekommen ist. Doch Lea hat sich schon in sein Herz geschlichen…
 
„I love Cyborgs“ von Stephan Bergmann, Aachen,
Experimenteller Essay, 25.000 Euro
Eine kleine Gruppe vernetzter Menschen lebt bereits als Cyborgs. Sie programmieren und bauen sich ihre kybernetischen Erweiterungen selbst und verteidigen ihre Ideen gegen die großen Konzerne. Zusammen mit Neil Harbisson, der als erster Cyborg von einer Regierung offiziell als solcher anerkannt wurde, gehen wir auf eine Reise in die technologische Zukunft unseres menschlichen Körpers.
 
„Lost In Face“ von Valentin Riedl, München,
Dokumentarfilm, 10.000 Euro
Als Kind bewundert Carlotta ihre Mutter, die auf der Straße jeden ihrer Freunde und Nachbarn sofort begrüßt. Erst Jahre später wird ihr bewusst, dass sie gesichtsblind ist und deswegen sich selbst und ihre Mitmenschen nicht am Gesicht erkennt. Seitdem hat sie für tausende Selbstporträts ihr Gesicht mit den Fingern ertastet um sich endlich selbst zu erkennen.
 
2014 wurde das Wim Wenders Stipendium erstmals vergeben. Insgesamt 95.000 Euro wurden an vier Stipendiaten verliehen. Über die Vergabe entscheidet die Fachjury im Rahmen eines zweistufigen Bewerbungs­verfahrens. Nach einer Vorauswahl der Jury müssen die Kandidaten ihre Projekte vor der Jury präsen­tieren. Neben inhaltlichen Kriterien geht es vor allem auch um die überzeugende formale und visuelle Gestaltung der Projektideen. 
 

Weitere Informationen unter:

► www.wimwendersstiftung.de

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