Wie lässt sich der "Arabische Frühling" retten?

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Gespeichert von Anja Yilmaz am 23. November 2015

Wie lässt sich der "Arabische Frühling" retten?

11.12.2015 Öffentliche Podiumsdiskussion

wann:
11. Dezember 2015
wo:
NRW-Landesvertretung, Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin
uhr:
15.30
-
17.30
 

Der „Arabische Frühling“ von 2011 löste zunächst große Hoffnungen auf eine friedliche Demokratisierungswelle in den arabischen Staaten aus. Sehr bald schon verwandelte sich jedoch der befreiende Frühling in einen Herbst, indem sich die politische Lage in den meisten Ländern der Region eher verschlechterte: in Syrien, Libyen und dem Jemen toben blutige Bürgerkriege, in Ägypten kehrten die autoritären Kräfte zurück an die Macht. Einziger Hoffnungsschimmer bleibt Tunesien, wo der Transformationsprozess vergleichsweise friedlich verläuft. Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen? Was ist aus dem „Arabischen Frühling“ geworden? Warum sind die Umbruchprozesse so anders verlaufen als beispielweise in Mittel- und Osteuropa, wo über eine friedliche Transition der Weg in die EU-Mitgliedschaft führte. Welche Faktoren, Bedingungen und Ansätze führten zum Erfolg? Wie haben externe Akteure die fragilen Transitionsphasen unterstützt? Und warum ist in der MENA-Region nicht dasselbe gelungen? Auch wenn die Ausgangsbedingungen und Herausforderungen in der östlichen und südlichen Nachbarschaft sehr unterschiedlich sind, könnten möglicherweise Erfahrungen aus Mittel- und Osteuropa für die arabischen Länder nutzbar gemacht werden. Welche alternativen Anreize (statt z.B. einer EU-Mitgliedschaft) könnten für die südliche Nachbarschaft interessant sein und zumindest dort den „Arabischen Frühling“ retten, wo er (noch) nicht ganz vorüber ist?

Dazu diskutieren folgende Experten mit dem Publikum:

Nabila Hamza, Mitglied des CIVICUS Board, ehemalige Präsidentin der Foundation for the Future,Amman
Ahmed Driss, Direktor des Centre des études méditerranéennes et internationales (CEMI), Tunis
Michael Hennrich, MdB, Vorsitzender der Parlamentariergruppe Arabischsprachige Staaten des Nahen Ostens
Silvia von Steinsdorff, Professorin für vergleichende Demokratieforschung und die politischen Systeme Osteuropas, Humboldt-Universität zu Berlin

Moderation: Markus Loewe, German Development Institute/Deutsches Institut für Entwicklungspolitik – DIE

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