»ANS ANDERE UFER DER MEMEL. FLUCHT AUS DEM KOWNOER GHETTO«

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Bild des Benutzers Anja Yilmaz
Gespeichert von Anja Yilmaz am 20. April 2016
Ans andere Ufer der Memel. Flucht aus dem Kownoer Ghetto

»ANS ANDERE UFER DER MEMEL. FLUCHT AUS DEM KOWNOER GHETTO«

BUCHVORSTELLUNG UND LESUNG MIT SHALOM EILATI UND CHRISTIAN BERKEL

wann:
10. Mai 2016
wo:
NRW-Landesvertretung, Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin
uhr:
19.00
 

Shalom Eilati (*1933) stammt aus Kowno, der damaligen Hauptstadt Litauens. Seine Mutter Lea ist Krankenschwester und Dichterin, der Vater Israel Kaplan

Geschichtslehrer und Schriftsteller. Im Juli 1941 muss die Familie in das von der deutschen Besatzungsmacht eingerichtete Ghetto ziehen. Nachdem der Vater 1942

in das Rigaer Ghetto verschleppt wird, sind Shalom, seine Schwester Jehudit und seine Mutter auf sich gestellt. Nach der ›Kinder-Aktion‹ im März 1944 organisiert

Lea die Flucht ihrer Kinder. Shalom kommt bis zu seiner Befreiung durch die Rote Armee bei Litauern unter. Seine Mutter und Schwester sieht er nie wieder, seinen

Vater trifft er im März 1946 in Bayern. Einen Monat später wandert er nach Palästina aus, wo er 1999 seine Autobiografie Crossing the River veröffentlicht.

 

PROGRAMM

 

Begrüßung Anja Surmann, Amtschefin der Staatskanzlei und Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Einführung Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien Shalom Eilati, Autor »Ans andere Ufer der Memel. Flucht aus dem Kownoer Ghetto«

 

Lesung Christian Berkel

 

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