Industriemuseum Cromford Ratingen

Bild des Benutzers chefredakteur
Gespeichert von chefredakteur am 3. Februar 2015
20. Januar 2015

Rede von Ministerin Schwall-Düren im Industriemuseum Cromford

3 Bewertungen
 

- es gilt das gesprochene Wort -

Meine Damen und Herren,
ganz herzlichen Dank für diese Einladung!

Das ist heute ein  „etwas anderer“ Termin für mich.
Denn: Ein Industriemuseum ist nicht der Ort, obwohl selbst Historikerin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, den ich als Europa -  und Medienministerin täglich besuche.
Wird sich das vielleicht in der „Digitalen Gesellschaft“ ändern?

„Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche“   -  das ist eines der TOP Themen für 2015 auch für die Landesregierung.
Worum geht es dabei?

Es geht nicht nur um neue technische Möglichkeiten der Informationstechnik, sondern auch um ein verändertes Nutzerverhalten in Alltag und Beruf,
es geht um vielfältige Potentiale für neue Geschäftsmodelle und deren Auswirkung auf die zukünftige Ausgestaltung der Arbeitswelt,
es geht um neue technische Möglichkeiten der Beteiligung und gestiegene Erwartungen daran,  gesellschaftliche  Teilhabe zu sichern oder gerade erst zu ermöglichen,
es geht um die immer stärkere technische Vernetzung von Dingen mit damit verbundener Arbeitserleichterung wie Risiken durch sich daraus ergebende Datensammlungen,
es geht um Erwartungen an den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Datenmengen – durch Unternehmen wie durch den Staat,
es geht um Evaluierung und Fortentwicklung der Rechtsordnung, um den künftigen Anforderungen der digitalen und globalen Welt Rechnung tragen zu können,
es geht darum, Daten im Netz zu verbreiten, zu nutzen, zu veredeln,  zu speichern, zu löschen, aber auch um sich daraus ergebende Zielkonflikte - je nach Betroffenheit,
es geht um vielfältige Fragen von Reproduktion und Remix zwischen abmahnfähigem Plagiat, Kunst und urheberrechtlich geschütztem Geschäftsmodell,
es geht um immer neue Rechercheangebote im Netz sowie die Frage der objektiven Abbildung der Wirklichkeit auch unter ethischen Grundsätzen,
es geht um Anforderungen an Eigenverantwortung und Erfordernisse an Lernen in der digitalen Welt,
und – und da fühle ich mich besonders angesprochen - es geht um die Rolle von Journalisten, in diesen veränderten Rahmenbedingungen und in dieser Themenfülle als Übersetzer zu agieren und Meinungsvielfalt zu sichern.
 
Und all dies in einer Zeit, in der es technisch möglich und gesellschaftlich üblich wird, „digital wahrzunehmen“, z.B. das Essen nicht nur zu schmecken sondern vorab zu fotografieren, und diese Sinneswahrnehmungen zu speichern oder sogar digital an seine Freunde weiter zu verbreiten …
 
Eine Fülle von Faktoren, die vermutlich nie vollständig gelistet sein werden, denn aus der Dynamik der technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ergeben sich kontinuierlich neue Themen.
Letztlich geht es „um nicht weniger“ als darum, in diesen Rahmenbedingungen Staat, Wirtschaft und die Rolle des Einzelnen neu auszutarieren und einen neuen gesellschaftlichen Wertekodex zu finden und zu pflegen.  

Wie reagieren Kultureinrichtungen auf diese Veränderungen?
Welche Rolle übernehmen sie in der „Digitalen Gesellschaft“?
Was sind hier die wesentlichen Aspekte aus medien- und netzpolitischer Sicht?

Ich möchte versuchen, näher zu beleuchten, wie in der „Digitalen Gesellschaft“ Kunstwerk, Künstler, Ausstellungsbesucher und das Museum selbst zusammen hängen – wie sie „vernetzt sind“.
Foto - und Medienkunst hat sich einen festen Platz in der Kulturszene gesichert – gerade Düsseldorf ist ein Standort, an dem hier wesentliche Akzente gesetzt wurden. Bildeten Bernd und Hilla Becher die Welt noch dokumentarisch ab, entwickelte sich die Fotokunst mit der Digitalisierung künstlerisch weiter – mit teils erstaunlichen Auswirkungen auf die Wahrnehmung.
Wer rechnet bei Andreas Gurskys ästhetischen großformatigen Bangkok-Bildern damit, dass man in der Nahsicht eine Kloake entdeckt? Erschwerend kommt hinzu, dass nicht klar ist, was daran wirklich Abbildung der Realität ist und was nachbearbeitet wurde.

Kunst erhält damit etwas Irritierendes. Der Betrachter genießt, verharrt aber dann einen Moment, weil er sich nicht sicher ist, ob er getäuscht wird. Ein neues Moment in der Kunstwahrnehmung – wird mit einem Foto doch zunächst erst einmal die Abbildung der Wirklichkeit verbunden.

In Berlin ist im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart gerade die Ausstellung von Harun Farocki „Ernste Spiele“ zu Ende gegangen. In den späten 1960er Filmen und Videoinstallationen zeigt sich Farocki als scharfsinniger Analytiker der audiovisuellen Medien. Sein Werk wirft einen kritischen Blick auf die Art und Weise, in der bewegte Bilder Bedeutungen erzeugen, in welcher Beziehung sie zueinander stehen, und welchen grundlegenden Einfluss sie auf die Gesellschaft ausüben. Er setzt sich ebenso mit der Verwendung von Computerspiel-Technologie zur Ausbildung amerikanischer Soldaten wie mit einer Militärübung auseinander, in der eine Stadt durch Statisten so bevölkert wird, als sei die Szenerie einem Computerspiel entsprungen.

Ein vergleichbares Erlebnis hatte man in der Ausstellung „Smart New World“, die im letzten Jahr in der Kunsthalle Düsseldorf stattfand.  Zeitlich nah an den Snowdon- Enthüllungen setzte sie sich mit Herausforderungen der Digitalisierung auseinander und griff die Themen Datensammlung  und geheimdienstliche Tätigkeit auf, veranschaulichte die Kriegsführung durch Drohnen und machte sie - sowie sich daraus ergebende Traumatisierungen - für die Betrachter geradezu körperlich spürbar. Hier kamen Arbeiten von Kreativen, Journalisten und politischen Aktivisten zusammen. 
Medienschaffende stehen vor der Herausforderung, dass ein klassisches Informationsmedium in einer abgewandelten Weise genutzt wird. Welchen Aussagegehalt hat das, welche Rolle spielt das bei der Ausgestaltung von Meinungsvielfalt und – bildung?   

Es gelangen auch ganz neue Objekte ins Museum – teils an der Grenze zwischen Kunst, Kitsch und Kommerz. Oder sind es Symbole der digitalen Gesellschaft?
So hat das New Yorker MOMA 2012 damit begonnen, Videospiele in die Sammlung aufzunehmen. „Pac-Man“, „Tetris“, „Sim City“ und weitere Spieleklassiker finden sich dort interessanterweise in der Kategorie „Design“. Zeigt das, bei Videospielen sind wir noch unterwegs? Haben wir noch keine eigene neue Kategorie gefunden?

In Berlin gibt es ein ganzes Museum, das ausschließlich Computerspielen gewidmet ist.
 
Die Direktorin der Kunstsammlung NRW Marion Ackermann wurde vor kurzem gefragt, ob „das Museum“ ein „Auslaufmodell“ sei. Sie hat das - schon mit Hinweis auf aktuelle Besucherzahlen – in Deutschland in 2014 immerhin 115 Millionen – verneint.
Aber auch ergänzt: Der digitale Raum ist wie ein zusätzliches Museum.
 
In der Auseinandersetzung mit dieser Entwicklung wird auf dem  „Museum 2.0 Blog“ eine Hierarchie der sozialen Teilhabe entwickelt, die über 5 Stufen von der „individuellen Rezeption von Inhalt“ zur „kollektiven sozialen Interaktion“ mit Inhalt wird. (Es geht  von „ museum to me“ über „museum with me“ und „me & me & me & museum“ über „me – to - we in museum“ bis „we in museum“.)
Zwei Aspekte sind hier wesentlich: Es geht um Inhalte und es geht um Teilhabe.

Zwei Museen werden hier immer wieder als vorbildlich genannt:
Das Brooklyn Museum in New York und das Powerhouse Museum in Sydney.
Das Brooklyn Museum ist bereits seit 1999 damit unterwegs,  sich an Bedürfnissen der Öffentlichkeit zu orientieren. Es wurden früh freies WLAN, Podcasts und Mobiltelefontouren angeboten.  Präsenz auf MySpace, Facebook, Flickr, You Tube und Twitter wurde organisiert.

Im Powerhouse Museum geht die Nutzung sozialer Medien intensiv einher mit dem Wunsch, Besucher zu beteiligen.  Es wird deutlich herausgestellt, dass es nicht um „Technik um der Technik willen“ geht, um einem Social Media-Trend zu folgen. Das Motto ist:  „Making content social is more interesting than putting technology first.“ Es wird Herausforderung wie Chance darin gesehen, Inhalt, Expertise und Wissen in das “Ökosystem Web“ einzubringen – getragen von der Annahme, dass daraus gerade auch kleine spezifische Museen einen Nutzen ziehen.
Im Netz findet sich seit Mai 2014 ein „REMIX.MUSEUM“ – rein digital und von „Digitale Gesellschaft e.V.“ initiert. Das „Museum“ soll „zum digitalen Stöbern in historischen und zeitgenössischen Remix-Exponaten einladen und zeigt wie kreativ und vielfältig Remixkunst und – kultur ist. Fünf verschiedene Sammlungen werden hochkarätig kuratiert. Das Besondere an diesem Museum ist, dass  es zum 1. Geburtstag der Initiative „Recht auf Remix“ eröffnet wurde.  Diese Initiative setzt sich (unter anderem mit einer Petition) intensiv für die Fortentwicklung des Urheberrechts ein, da „ein Recht auf Remix eine grundlegende Voraussetzung für Kunst- und Meinungsfreiheit in der digitalen Gesellschaft ist“. 
     
Auch in Nordrhein-Westfalen wurden neue digitale Angebote geschaffen: So z.B. die „museumsplattform nrw“. Diese wurde als so vorbildlich angesehen, dass sie 2013 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Die Begründung der Jury stellte u.a. darauf ab, dass die "museumsplattform nrw" Kunstwerke der Moderne und der Gegenwart erstmals museumsübergreifend an einem zentralen digitalen Ort sammelt und damit über die Grenzen der einzelnen Museen hinweg neue Ausstellungsräume schafft.

In ständiger Erweiterung entwickelt sich mit der „museumsplattform nrw“ nun eine virtuelle Sammlung der Kunst der Moderne und der Gegenwart aus derzeit mehr als 25 Museen Nordrhein-Westfalens, wobei die interaktive und ortsunabhängige Erkundungsmöglichkeit des regionalen Sammlungsbestandes im Fokus steht. Die Werke werden inhaltlich aufbereitet und thematisch verknüpft sowie abgerundet durch Biografien der vertretenen Künstler, Texten zu den Museen und Städten und einer eigenen Sammlungsfunktion, aktuellen Ausstellungsankündigungen sowie informativen und unterhaltsamen Nachrichten aus NRW.
Mit der sog. Herzfunktion kann eine persönliche Auswahl an Werken und Inhalten im Bereich mein museum zusammengestellt werden.

Was zeigt uns das?
Ist das Museum in der digitalen Gesellschaft vielfältig?
Was eint die neue Herangehensweise, die Auswahl neuer Exponate sowie veränderte Teilhabemöglichkeiten?
Was bildet hier die übergeordnete Klammer? 

Marion Ackermann vertrat die Auffassung, dass Museen heute neue und weiter gefasste Aufgaben der Gesellschaft übernehmen müssen. Sie positionierte sich klar: Das wichtigste für ein Museum ist, dass das Neue in die Welt getragen wird.
Was heißt das nun konkret für das Museum, in dem wir uns gerade befinden?
Ich zitiere: „ Wie war das damals im Rheinland, als noch unzählige Webstühle surrten und Schornsteine rauchten? Wie hat die Elektrizität das Leben der Menschen verändert und wie sah die Arbeit an einem Dampfhammer aus? All das können Sie heute noch hautnah nacherleben: Im LVR-Industriemuseum.“- auch diese Information finden Sie im Netz.
 
Die Industriemuseen von LVR und LWL erzählen an  authentischen Orten von der Geschichte der Industrialisierung an Rhein und Ruhr und wie diese Arbeit und Alltag der Menschen prägte – und zwar dort, wo sich all dies tatsächlich abspielte: In den ehemaligen Fabriken.

Die wichtigsten Industriebranchen und die verschiedenen Stufen der industriellen Entwicklung in Nordrhein-Westfalen werden abgebildet.
 
Das Land Nordrhein Westfalen ist wie kaum eine andere Region in Europa durch die Industrie geprägt worden. Zahllose industrielle Anlagen veränderten die Landschaft von einem ländlichen Raum zu einem Ballungsraum an Rhein und Ruhr.
 
Hervorgerufen durch die schweren Krisen in den einst boomenden Industriezweigen wie Textil, Bergbau, Eisen und Stahl, begann vor vier Jahrzehnten erneut ein tiefgreifender Wandel.
 
Dieser Veränderungsprozess der Arbeitswelt setzt sich bis heute fort – infolge der Globalisierung sowie der Einführung neuer Technologien allerdings dramatisch beschleunigt.
 
Um es auf den Punkt zu bringen: Wir sind gerade in einer der ältesten erhaltenen Industrieanlagen in Deutschland. 1783/84 vom Wuppertaler Kaufmann und Unternehmer Johann Gottfried Brügelmann gegründet, gilt sie heute als erste vollmechanische Baumwollspinnerei auf dem europäischen Kontinent. Wir erhalten hier aber nicht nur Einblick in die technischen Bedingungen dieses Wirtschaftsunternehmens, sondern auch Informationen über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dieser Zeit – von den Lebensgewohnheiten einer Unternehmerfamilie bis zu den Härten von verbreiteter Kinderarbeit.  
 
Um bei Marion Ackermann zu bleiben: Hier wird in kulturhistorischer Rückschau „Neues  aus der Industrialisierung 1.0“ abgebildet. Thematisch damit ein guter Ort, um sich zu fragen,  wie das im Zeitalter von „Industrie 4.0“ aussieht.
Die Arbeit im LVR-Industriemuseum ist bereits jetzt intensiv von den Vorstellungen eines Netzwerkes geprägt. Die Struktur des Hauses selbst mit seinen unterschiedlichen Schauplätzen legt das bereits an, wird jedoch noch ergänzt durch Kooperationen mit weiteren, auch internationalen, Ausstellungsorten sowie Bildungskooperationen insb. Schulpartnerschaften.  
Und: Mit dem Ausstellungsprojekt „Spurensuche 1914“ ging man auch im LVR-Industriemuseum bereits neue Wege, indem  „digital – international –interaktiv“ aus  Anlass des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges eine Kommunikationsplattform von den beteiligten Museen mit Exponaten aus der Zeit um 1914 gefüllt wurde und zugleich Schülerinnen und Schüler das Ergebnis ihrer Recherche zum Thema einstellen konnten. Dies war „digitale und partizipative Vorarbeit“ zur großen gemeinsamen Ausstellung von Ruhrmuseum und LVR-Industriemuseum auf Zeche Zollverein „1914 - Mitten in Europa“ - analog und digital ergänzten sich in ihren Möglichkeiten. Und auch an diesem Projekt war „Ihr Haus“ beteiligt.  
   
Nach alledem: Wo liegen genau Chancen, wo liegen Herausforderungen für Museen in der digitalen Gesellschaft?

Aus Sicht „Medien und Netz“ sehe ich die große Herausforderung, nicht dem „Hype, auf Facebook oder Twitter zu sein“ zu erliegen, sondern sich mit Bedacht zunächst mit seinen eigenen Zielen, Ressourcen und Zielgruppen auseinanderzusetzen und dann zu überlegen, welche (technischen) Möglichkeiten dazu passen. Bewährtes wahren und sich zugleich Neuem öffnen – ein Drahtseilakt!
So eingesetzt sehe ich aber große Chancen!

Vier möchte ich herausstellen:
Durch digitale Angebote sehe ich Möglichkeiten, auch Menschen zu erreichen, die nicht zu den „klassischen Museumsbesuchern“ gehören, sei es, weil der Besuch eines Ausstellungsortes nicht den Vorstellungen von Freizeitgestaltung entspricht oder aber, weil ein solcher Besuch wegen Einschränkungen der Mobilität gar nicht möglich wäre – eine Chance für soziale Teilhabe und Inklusion.  
Ich sehe Museen auch als Ort des Lernens in der digitalen Gesellschaft -  es kann ein Beitrag geleistet werden, schwierige und komplexe Technikthemen Menschen durch Visualisierung näher zu bringen. Mitmach-Angebote für Kinder sind schon Normalität – vielleicht kann auch „die Lust an digitaler Kreativität“ ältere Menschen erreichen und unterstützen, technikaffiner zu werden? 
Museen können zudem mit entsprechenden Plattformen wie Exponaten selbst Teil des Diskurses und der Meinungsbildung zu Themen der digitalen Gesellschaft sein – sei es (wie schon erprobt) zu Urheberrechts- oder Sicherheitsfragen, ethischen Bewertungen, aber auch zu Veränderungen in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt und deren gesellschaftliche Auswirkungen. 
Ganz wichtig ist mir aber auch, dass Museen auch weiter einen Gegenpol zu den beschleunigten, komplexen Anforderungen in der digitalen Gesellschaft bilden sollten – das Menschen dort auch weiter einen Ort finden, um in der fokussierten Betrachtung inne zu halten, sich zu sammeln, zur Ruhe zu kommen sowie Inspiration und Impulse zu erhalten.Ich freue mich daher auf viele weitere Ausstellungen - zu Kunst- und Kulturgeschichte, mit vielen thematischen Facetten und analog wie digital!

Für Ihre Aufmerksamkeit herzlichen Dank und ich bin gespannt auf die Diskussion!

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Staatskanzlei

Ansprechpartner

Kontakt

Pressestelle

KEINE ERGEBNISSE

Information

Downloads

Tastatur mit Download-Zeichen
KEINE ERGEBNISSE

Links

Zum Thema

Information