Landesregierung und Partner zeigen Wege auf für eine erfolgreiches Engagement heimischer Unternehmen in Europa

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9. November 2009

Veranstaltung „Neue Chancen für kleine und mittlere Unternehmen im Europäischen Binnenmarkt“ in Bielefeld / Landesregierung und Partner zeigen Wege auf für eine erfolgreiches Engagement heimischer Unternehmen in Europa

Europaminister Andreas Krautscheid hat auf die Chancen für kleine und mittelere Unternehmen im Europäischen Binnenmarkt aufmerksam gemacht.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und NRW.Europa teilen mit:

„Auch in Europa liegt das Geld nicht auf der Straße. Es lohnt sich aber dennoch auch für kleine und mittlere Unternehmen, die Fühler über die Grenze hinaus auszustrecken. Denn der Europäische Binnenmarkt bietet viele attraktive Geschäftsmöglichkeiten“, so Europaminister Andreas Krautscheid anlässlich der Veranstaltung „Neue Chancen für kleine und mittlere Unternehmen im Europäischen Binnenmarkt“ heute (9. November 2009) in Bielefeld. „Auch die Europäische Kommission hat erkannt, dass die kleinen und mittleren Unternehmen ein ‚Pfund’ für Europa sind. Sie sollen ihr Potenzial im Binnenmarkt voll ausschöpfen. Die Landesregierung leistet ihren Beitrag dazu“, so der Europaminister weiter.

Im Rahmen der Veranstaltung will die Landesregierung gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld sowie dem von der ZENIT GmbH und der NRW.BANK gebildeten EU-Beratungsnetz NRW.Europa die heimischen Unternehmen über die Chancen des Europäischen Binnenmarkts informieren. Hierbei sollen ihnen praktische Beispiele dafür aufzeigen, wie auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfolgreich in Europa tätig sein können.

Die Europäische Union erkennt die große wirtschaftliche Bedeutung von KMU in der Gemeinschaft zusehends an. Sie hat mit dem „Small Business Act für Europa“ ein umfangreiches Maßnahmenbündel zur Unterstützung von KMU aufgelegt. Die Förderung von KMU steht auch im Zentrum des europäischen Konjunkturpakets. Der Europäische Binnenmarkt bietet deshalb den kleinen und mittleren Unternehmen interessante Marktchancen.

„Wir wollen mit unseren Angeboten wettbewerbsfähigen, zukunftsträchtigen kleinen und mittleren Unternehmen über die derzeitige Durststrecke helfen. Denn von diesen Unternehmen hängt es ab, ob auch zukünftig Kreativität und Innovation unseren Wirtschaftstandort stark machen und damit Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen gehalten werden und neue entstehen“, so Wirtschaftsministerin Christa Thoben.

Neben dem Besuch von Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion hatten die Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit, sich in Einzelgesprächen bei den beteiligten Beratungsorganisationen über alle Fragen eines Engagements im Europäischen Binnenmarkt zu informieren.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass sich so viele Unternehmen aus der Region und darüber hinaus für eine Einzelberatung angemeldet haben. Dies zeigt das große Interesse, aber auch die Offenheit unserer Unternehmerinnen und Unternehmer neue Wege zu gehen. Darauf können wir stolz sein“, berichtet Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. „Mit unserer gemeinsamen Veranstaltung möchten wir zusätzliche Impulse setzen.“

„Die verschiedenen Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen haben große Erfahrung bei der Unterstützung von Unternehmen, die im Ausland tätig werden möchten. Dies gilt für die Suche geeigneter Kooperationspartner ebenso wie für Fragen zu Fördermöglichkeiten und den spezifischen Bedingungen im Europäischen Binnenmarkt bis hin zu Maßnahmen des Technologietransfers“, erklärt Wolfgang Borgert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld.

Auf der Veranstaltung haben auch Mittelständler, die bereits erfolgreich über die Grenzen hinweg tätig sind, über ihre Erfahrungen berichtet.

Eckard Hofmeister, Geschäftsführer der Hofmeister Dach + Asphalt GmbH, Herford, ist seit vielen Jahren in Europa und darüber hinaus tätig. „Der Europäische Binnenmarkt liegt vor der Haustür. Er ist ein guter Einstieg in das Auslandsgeschäft. Für uns hat es sich ausgezahlt, die Chancen zu ergreifen, die er bietet“, so Hofmeister.

Kleine und mittlere Unternehmen prägen die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen wie auch in der gesamten EU in hohem Maße. Es gibt mehr als 760.000 kleine und mittlere Unternehmen im Land, von denen über 700.000 inhabergeführt sind. Hier sind rund zwei Drittel der Arbeitnehmer beschäftigt und hier entstehen die meisten neuen Arbeitsplätze.

In der Europäischen Union stellen sie nach Berechnungen von Eurostat 2/3 aller Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft bzw. mehr als 100 Millionen Arbeitsplätze. Die EU definiert KMU wie folgt: weniger als 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz höchstens 50 Millionen Euro, Bilanzsumme höchstens 43 Millionen Euro. Nach dieser KMU-Definition gibt es 23 Millionen KMU in der EU. Dies sind 99 Prozent aller Betriebe in der EU.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter: /

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837 1399.

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