Urheberrechte müssen auch im Internet geschützt sein

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Gespeichert von System am 23. März 2011
23. März 2011

Staatssekretär Eumann begrüßt vorläufigen Stopp von Googles digitalen Bücherplänen: „Urheberrechte müssen auch im Internet geschützt werden.“

Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann hat den durch ein US-Gericht verhängten vorläufigen Stopp von Googles Bücherplänen begrüßt. „Die Urheberrechte müssen auch im Internet geschützt werden“, sagte Eumann. „Google muss nun einen neuen Vorschlag erar­beiten, wie Bücher digital zugänglich gemacht werden können, ohne die Rechte der Urheber auszuhebeln.“

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann hat den durch ein US-Gericht verhängten vorläufigen Stopp von Googles Bücherplänen begrüßt. „Die Urheberrechte müssen auch im Internet geschützt werden“, sagte Eumann am Mittwoch. „Google muss nun einen neuen Vorschlag erar­beiten, wie Bücher digital zugänglich gemacht werden können, ohne die Rechte der Urheber auszuhebeln.“

Ein US-Gericht hatte am Dienstag einen Vergleich zwischen Google und amerikanischen Verlegern und Autoren gekippt. Danach hätte Google für die Zahlung von 125 Millionen US-Dollar das Recht gehabt, in den USA registrierte Bücher einzuscannen und online zu stellen. Davon wä­ren auch in den USA angemeldete deutsche Bücher betroffen gewesen, sofern sie bis zum 5. Januar 2009 veröffentlicht wurden.

Eumann begrüßte, dass das US-Gericht in New York bei seiner Urteils­begründung ausdrücklich auf Bedenken aus Deutschland eingegangen ist. „Es war gut, dass sich unsere Kreativen unter anderem mit dem Hei­delberger Appell deutlich zu Wort gemeldet haben“, sagte Eumann. Ein möglicher Kompromiss mit Google könne nun darin bestehen, dass Rechteinhaber der Verbreitung ihrer Werke durch Google vorab zu­stimmen müssen.

Zugleich forderte Eumann die Rechteinhaber auf, sich einem Kompro­miss nicht zu verschließen. „In der Digitalisierung von Büchern liegen große Chancen – besonders für die Wissenschaft.“ Der Zugang zu Bü­chern könne durch die Digitalisierung beschleunigt und vereinfacht wer­den, sagte der Staatssekretär. Dies sei ein wichtiger Faktor für den Wis­senschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Dennoch müsse wegen der hohen Bedeutung für die Wissenschaft und Kultur verhindert werden, dass beim Zugang zu Büchern ein Monopol entstehe. „Ich bin froh, dass das US-Gericht sich in seiner Entscheidung klar für fairen Wettbewerb bei der Digitalisierung von Büchern ausgesprochen hat“, so Eumann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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