Nordrhein-Westfalen und Ghana erneuern Partnerschaft

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Ghanareise 2016 - Übergabe Partnerschaftsabkommen
18. Mai 2016

Nordrhein-Westfalen und Ghana erneuern Partnerschaft

Zu Beginn einer fünftägigen Reise nach Ghana hat Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, in Vertretung der Ministerpräsidentin das Partnerschaftsabkommen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem westafrikanischen Land erneuert.

 

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei teilt mit:

Zu Beginn einer fünftägigen Reise nach Ghana hat Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, in Vertretung der Ministerpräsidentin das Partnerschaftsabkommen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem westafrikanischen Land erneuert. Im Außenministerium der ghanaischen Hauptstadt Accra nahm der Minister das unterzeichnete Abkommen von Elizabeth Ofosu-Adjare, der Ministerin für Tourismus und Kultur entgegen. Damit wird die seit dem Jahr 2007 bestehende Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und Ghana verlängert und die Zusammenarbeit fortgesetzt.
 
Minister Lersch-Mense: „Die Landesregierung möchte die langjährige und bewährte Partnerschaft mit Ghana fortführen und vertiefen. Unsere beiden Länder verbindet eine jahrzehntelange Zusammenarbeit, die nicht nur von Politik und Verwaltung, sondern ebenso von der Wirtschaft und vor allem der Zivilgesellschaft getragen wird. Der enge Austausch ist auf vielen Ebenen lebendig mit Wirtschaftskontakten, Städtepartnerschaften, Hochschulkooperationen und Projekten zur Entwicklungszusammenarbeit.“
 
Themenschwerpunkte des neuen Abkommens sind unter anderem eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Klima- und Ressourcenschutz, Bildung, Gesundheit sowie Wissenschaft und Forschung. Mit dem Partnerschaftsabkommen sollen gleichzeitig die enormen Leistungen der Zivilgesellschaft sowie Projekte zur Entwicklungszusammenarbeit gewürdigt werden, die ein Herzstück der Kooperation sind.
 
In Nordrhein-Westfalen leben nach Schätzungen von Diaspora-Verbänden rund 6000 Menschen ghanaischer Herkunft. Ghana ist der fünftgrößte Handelspartner Deutschlands in Subsahara-Afrika, das Handelsvolumen zwischen Nordrhein-Westfalen und Ghana lag im Jahr 2015 beim Export bei 28 Millionen Euro, beim Import bei 11 Millionen Euro. Es gibt zahlreiche Partnerschaften zwischen Schulen, Universitäten und Städten zum Beispiel Bonn und Cape Coast oder Mönchengladbach und Offinso.
 
In der Hauptstadt Accra traf Minister Lersch-Mense darüber hinaus mit Vertretern der deutschen Wirtschaft in Ghana zusammen: „Wir engagieren uns in Ghana nicht nur in entwicklungspolitischen Projekten. Das neue Partnerschaftsabkommen nennt ausdrücklich auch eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung als Kooperationsfeld. Ghana bietet mit Bereichen wie Energie, Medizin, Infrastruktur und Umwelttechnik ein Entwicklungspotenzial in Branchen, in denen vor allem auch Unternehmen aus NRW stark sind. Denn Wirtschaft muss als Motor der Entwicklung genutzt werden.“
 
Neben der Verlängerung des Partnerschaftsabkommens informiert sich der Minister auf seiner Ghana-Reise vor Ort über von der Landesregierung finanzierte Projekte der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie über die vor allem durch Freiwillige getragene und vom Land geförderte Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft.
 
Auf welchen Feldern und in welchen Projekten sich die nordrhein-westfälische Landesregierung insgesamt im Rahmen der Eine-Welt-Strategie engagiert, ist zusammengefasst im ressortübergreifenden Eine-Welt-Bericht der Landesregierung, der gerade erschienen ist. Minister Lersch-Mense: „Nordrhein-Westfalen belegt mit seinem Eine-Welt-Engagement innerhalb der Bundesländer den Spitzenplatz. In den vergangenen drei Jahren haben wir die Schwerpunkte der Eine-Welt-Strategie konsequent ausgebaut. Neben der langjährigen Kooperation mit Ghana ist die Landesregierung zum Beispiel mit konkreten Projekten in Ländern wie Syrien, dem Libanon und Jordanien aktiv.“

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Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, Telefon 0211 837-1399.

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