Nordrhein-Westfalen fördert zwei nachhaltige Entwicklungsprojekte in Südafrika

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Gespeichert von System am 17. Dezember 2013
17. Dezember 2013

Nordrhein-Westfalen fördert zwei nachhaltige Entwicklungsprojekte in Südafrika

Zwei besondere Projekte in Südafrika haben eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Sie zeigen, welchen konkreten Beitrag das Land im Sinne seiner Eine-Welt-Strategie für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung leisten kann. Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, zuständig für den Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Eine Welt, gab die Förderung von insgesamt 92.000 Euro für die Kronendal Music Academy (KMA) und das soziale Wohnungsbauprojekt Amakhaya Ngoku, beide in der Provinz Kapstadt, bekannt. Ministerin Schwall-Düren: „Die Arbeit der Kronendal Music Academy verdeutlicht auf besonders eindrucksvolle Weise, wie es gelingen kann, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Südafrika zu stärken und Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen über die Musik zu besseren Lebenschancen zu verhelfen. Das soziale Wohnungsbauprojekt Amakhaya Ngoku schafft den Bewohnerinnen und Bewohnern des Townships Masiphumelele ein festes und menschenwürdiges Zuhause und verknüpft dies mit weiteren politischen Zielen wie der Förderung erneuerbarer Energien.“

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Zwei besondere Projekte in Südafrika haben eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Sie zeigen, welchen konkreten Beitrag das Land im Sinne seiner Eine-Welt-Strategie für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung leisten kann. Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, zuständig für den Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Eine Welt, gab die Förderung von insgesamt 92.000 Euro für die Kronendal Music Academy (KMA) und das soziale Wohnungsbauprojekt Amakhaya Ngoku, beide in der Provinz Kapstadt, bekannt.

Ministerin Schwall-Düren: „Die Arbeit der Kronendal Music Academy verdeutlicht auf besonders eindrucksvolle Weise, wie es gelingen kann, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Südafrika zu stärken und Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen über die Musik zu besseren Lebenschancen zu verhelfen. Das soziale Wohnungsbauprojekt Amakhaya Ngoku schafft den Bewohnerinnen und Bewohnern des Townships Masiphumelele ein festes und menschenwürdiges Zuhause und verknüpft dies mit weiteren politischen Zielen wie der Förderung erneuerbarer Energien.“

Mit dem Ziel, Südafrika nach dem Ende der Apartheid beim Aufbau einer stabilen Demokratie zu unterstützen, ist Nordrhein-Westfalen seit 1995 mit der Provinz Mpumalanga im Nordosten des Landes eine Länderpartnerschaft eingegangen. Die Zusammenarbeit beschränkt sich dabei nicht nur auf Mpumalanga, sondern gilt Südafrika insgesamt. Die Ministerin: „Für Deutschland und Nordrhein-Westfalen ist Südafrika der wichtigste Handelspartner in Afrika, weltweit steht Südafrika in der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Nordrhein-Westfalens an 28. Stelle – mit steigender Tendenz. Wir stehen als Land zudem in der Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklungspolitik.“

Die Kronendal Music Academy hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein breites Angebot einer musikalischen Förderung (Tanz und Gesang) für Jugendliche und Erwachsene der Gemeinde Hout Bay nahe Kapstadt zu eröffnen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Bereitstellung einer musikalischen Ausbildung in so vielen Stilen und Formen wie möglich für die ärmeren und unterprivilegierten Mitglieder der Gemeinde, um so eine Plattform der Integration der Menschen verschiedener Hautfarben und sozialer Herkunft zu schaffen. Der Verein EXILE Kulturkoordination Essen pflegt intensive Beziehungen zur Kronendal Music Academy und unterstützt deren Arbeit. Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit rund 50.000 Euro. Unter anderem soll damit ein Kleinbus angeschafft werden, mit dem Kinder und Jugendliche zur Akademie gebracht und zu Auftritten gefahren werden können.

Das Ziel von Amakhaya Ngoku ist es, den Einwohnern des Townships Masiphumelele bei Kapstadt, deren Hütten im Zuge eines Brandes vor mehreren Jahren vernichtet worden sind, ein neues Zuhause zu verschaffen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Förderung erneuerbarer Energien. Über den Heinrich Rodenstein Fonds unterstützt NRW das Projekt bei Kapstadt in einer Größenordnung von 42.000 Euro. Im Mittelpunkt der Förderung steht die Installation von Solarpanelen auf den Dächern von 60 bereits fertiggestellten sozialen Wohneinheiten, um sie dauerhaft aus erneuerbaren Energien mit Elektrizität und Wärme zu versorgen.

Weitere Informationen zu den Projekten:
Kronendal Music Academy: Kontakt über EXILE Kulturkoordination Essen, Telefon: 0201 - 747 988 40, E-Mail: tina.jerman@exile-ev.de
Amakhaya Ngoku: Kontakt über Heinrich Rodenstein Fonds der GEW,  Telefon: 069 – 789 733 10, E-Mail: manfred.brinkmann@gew.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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