Medienministerin begrüßt Idee eines Jugendkanals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

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Gespeichert von System am 20. Mai 2011
20. Mai 2011

Ministerin Schwall-Düren begrüßt Idee eines Jugendkanals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hat die Idee eines Jugendkanals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen begrüßt: „Ich befürworte die Überlegungen einzelner ARD-Anstalten, einen Jugendkanal einzuführen.“

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hat gestern Abend im Landtag die Idee eines Jugendkanals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen begrüßt: „Ich befürworte die Überlegungen einzelner ARD-Anstalten, einen Jugendkanal einzuführen.“ Es sei zwar richtig, dass ARD und ZDF dafür Sorge tragen sollten, in ihren Vollprogrammen ver­stärkt Angebote für jüngere Zielgruppen aufzunehmen. Dies stünde aber nicht im Widerspruch dazu, diese Zielgruppen darüber hinaus auch mit einem eigenen Spartenkanal anzusprechen, so Schwall-Düren. „Niemand stellt die Existenz von Ki.Ka in Frage, nur weil die ARD in ihrem Hauptprogramm die ‚Sendung mit der Maus’ ausstrahlt.“

Schwall-Düren nahm eine parlamentarische Debatte zum Anlass, bei der es darum ging, die Einführung eines neuen Spartenangebots Jugendkanal bei ARD und ZDF abzulehnen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe nach der Verfassungsrechtsprechung nicht nur eine Bestands-, sondern auch eine Entwicklungsgarantie, so die Ministerin. Dies umfasse auch die Entwicklung neuer Programme. Schwall-Düren: „Ich ermutige die öffentlich-rechtlichen Anstalten, ein Konzept für einen Jugendkanal zu entwickeln.“ Die Ministerin machte aber auch deutlich, dass es bei den Angeboten der digitalen Spartenkanäle zu Überschnei­dungen und Doppelungen komme. Sie würde sich daher eine bessere Unterscheidbarkeit der Programmprofile wünschen. „Hier wäre eine Bestandsaufnahme sinnvoll. Im Kontext einer solchen Diskussion könnte dann auch darüber nachgedacht werden, einer der bestehenden Digitalkanäle zugunsten eines Jugendkanals aufzugeben.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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