Minister Holthoff-Pförtner empfängt die irische Staatsministerin McEntee

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Gespeichert von Robin Teller am 24. Juli 2018
24. Juli 2018

Minister Holthoff-Pförtner empfängt die irische Staatsministerin McEntee

Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat die Staatsministerin für Europaangelegenheiten der Republik Irland, Helen McEntee, und ihre Delegation in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet im Landeshaus empfangen. Zu Beginn des Besuchs trug sich die Staatsministerin in das Gästebuch der Landesregierung ein. Begleitet wurde sie unter anderem von dem irischen Botschafter in Deutschland, Michael Collins.

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales teilt mit:

Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat die Staatsministerin für Europaangelegenheiten der Republik Irland, Helen McEntee, und ihre Delegation in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet im Landeshaus empfangen. Zu Beginn des Besuchs trug sich die Staatsministerin in das Gästebuch der Landesregierung ein. Begleitet wurde sie unter anderem von dem irischen Botschafter in Deutschland, Michael Collins.
 
Im anschließenden Gespräch tauschten sich Minister Holthoff-Pförtner und Staatsministerin McEntee neben der bilateralen Zusammenarbeit von Nordrhein-Westfalen und Irland über aktuelle europapolitische Themen aus. Im Mittelpunkt standen dabei der Brexit und der kommende Mehrjährige Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR).
 
Der Brexit dominiert derzeit die innenpolitische Debatte in Irland. Minister Holthoff-Pförtner brachte gegenüber Staatsministerin McEntee die Unterstützung der Landesregierung für die europäische Solidarität in den Brexit-Verhandlungen zum Ausdruck: „Irland ist natürlich in ganz besonderem Maße von Brexit betroffen. Aber auch Nordrhein-Westfalen ist historisch, zivilgesellschaftlich und wirtschaftlich eng mit dem Vereinigten Königreich verbunden. Weil wir unter der schwierigen Voraussetzung des Austritts weiter so enge Beziehungen wie möglich anstreben, muss uns die gegenwärtige Verhandlungssituation mit Sorge erfüllen. Es ist erforderlich, dass sich Staat, Wirtschaft und Gesellschaft auf alle möglichen Szenarien vorbereiten. Die Landesregierung begrüßt und unterstützt die Verhandlungsführung der Europäischen Kommission und die Geschlossenheit der EU-27 in den Brexit-Verhandlungen, gerade auch mit Blick auf die Vermeidung einer harten Grenze auf der irischen Insel und die Bewahrung der Integrität unseres Binnenmarktes.“
 
Hintergrund
Das Handelsvolumen Nordrhein-Westfalen/Irland betrug im vergangenen Jahr 2,76 Milliarden Euro, wobei Exporte aus Nordrhein-Westfalen rund eine Milliarde Euro ausmachten. Irland lag damit bei den Exporten auf Rang 31 der nordrhein-westfälischen Handelspartner, bei den Importen auf Rang 27. Chemische sowie pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse waren die wichtigsten gehandelten Güter. Über 200 irische Firmen hatten 2017 ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen, das waren 27 Prozent aller irischen Firmen in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen leben rund 2.400 Iren, jeder sechste in Deutschland. Zwischen nordrhein-westfälischen und irischen Städten bestehen drei Partnerschaften (Köln-Cork, Bielefeld-Enniskillen und Bad Lippspringe-Newbridge).
 
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Telefon 0211-8371399.

 

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