TV-Standort: Nordrhein-Westfalen bleibt Nr. 1

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26. Mai 2010

Minister Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen ist und bleibt Ideenschmiede und Motor des deutschen Fernsehens“ / Neue Langzeitstudie belegt: TV-Standort Nordrhein-Westfalen bleibt Nr. 1 in Deutschland

Der Fernsehstandort Nordrhein-Westfalen hält seit zehn Jahren in Folge seine Spitzenposition in Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer neuen Langzeitstudie des renommierten Dortmunder Medienforschungs­instituts FORMATT, das die Produktionsjahre von 1999 bis einschließ­lich 2008 ausgewertet hat.

 

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Der Fernsehstandort Nordrhein-Westfalen hält seit zehn Jahren in Folge seine Spitzenposition in Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer neuen Langzeitstudie des renommierten Dortmunder Medienforschungs­instituts FORMATT, das die Produktionsjahre von 1999 bis einschließ­lich 2008 ausgewertet hat.

Die Produktionsfirmen aus Nordrhein-Westfalen hatten in den vergan­genen zehn Jahren einen durchschnittlichen Marktanteil von 31,4 Pro­zent am Produktionsvolumen. Jede dritte Sendeminute wurde im lang­jährigen Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen gedreht (Marktanteil 35 Prozent).

Auch im Jahr 2008, als die Werbekrise einsetzte, konnte Nordrhein-Westfalen seine Führungsposition unter den vier führenden Produk­tionsländern in Deutschland behaupten: Allein in Nordrhein-Westfalen wurden ungefähr so viele Fernsehminuten (137.200) produziert wie in den drei nachfolgenden Ländern Bayern (54.600), Hamburg (44.600) und Berlin (40.100) zusammen.

Medienminister Armin Laschet: „Die FORMATT-Studie belegt, Nord­rhein-Westfalen ist eindeutig der TV-Standort Nummer 1 in Deutsch­land. Vor allem in schwierigen Zeiten wissen Produzenten und Sender die hochqualifizierten Arbeitskräfte und ausgezeichneten Produktions­bedingungen bei uns im Land zu schätzen. Nordrhein-Westfalen ist und bleibt Ideenschmiede und Motor des deutschen Fernsehens.“

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Insgesamt war die Untersuchungsdekade von 1999 bis 2008 geprägt von einer steigenden Nachfrageentwicklung der Fernseh­sender. Das Produktionsvolumen konnte bis zum Beginn der Werbekrise im Jahr 2008 immer neue Höchstwerte aufweisen. Die Jahresproduktion der Auftragsproduzenten wuchs von 660.000 Minuten in 1999 auf einen Höchststand von 820.000 Minuten in 2007 und verzeichnete in dieser Zeitspanne eine Steigerung von knapp 25 Prozent.
  • Die Nachfrage nach Doku-Soaps ist im Untersuchungszeitraum enorm gestiegen. In der Auftragsproduktion sind sie inzwischen fast genau so stark vertreten wie die Serien. Nordrhein-Westfalen profitiert von diesem Trend. Mehr als 40 Prozent der Doku-Soaps werden im Schnitt von NRW-Firmen produziert.
  • Nordrhein-Westfalen ist Comedy-Hochburg: Im Zehnjahresvergleich wurden 71 Prozent des Genres werden von NRW-Produzenten und 70 Prozent in Nordrhein-Westfalen gedreht.

Die FORMATT-Studie genießt in der Branche ein hohes Ansehen, da sie einen einzigartigen Überblick in die deutsche TV- und Filmproduktion bietet. Die komplette Studie: „Zehn Jahre Film- und Fernsehproduktion in Deutschland – Eine Langzeitstudie über die Produktionsjahre 1999 bis 2008“ kann ► hier abgerufen werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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