Mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an bundesweit größten Zeitungsinitiative

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23. Dezember 2011

Mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der bundesweit größten Zeitungsinitiative / Initiatoren ziehen Bilanz: „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen – Selbständigkeit macht Schule“ fördert die Medien- und Lesekompetenz sowie die ökonomisc

Insgesamt 1.934 neunte Klassen mit rund 50.000 Schülerinnen und Schülern haben in diesem Jahr wieder an der bundesweit größten Zeitungsinitiative „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen - Selbstständigkeit macht Schule“ teilgenommen.

Die Landesregierung teilt mit:

Insgesamt 1.934 neunte Klassen mit rund 50.000 Schülerinnen und Schülern haben in diesem Jahr wieder an der bundesweit größten Zeitungsinitiative „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen - Selbstständigkeit macht Schule“ teilgenommen. Diese Woche wurden zum letzten Mal für diesen Durchgang regionale Tageszeitungen an die Schulen geliefert. Damit endet nach einer dreimonatigen Laufzeit die zweite Runde von „ZeitungsZeit – Nordrhein-Westfalen“. Die erfolgreiche Initiative fördert die Medien- und Lesekompetenz, vermittelt ökonomische Bildung und unterstützt die Jugendlichen bei der Berufsorientierung. Im vergangenen Jahr wurde die Initiative von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und dem Zeitungsverlegerverband NRW ins Leben gerufen. Sie wird flächendeckend von 53 Zeitungstiteln unterstützt und erreicht seit 2010 mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler.

Begleitet wurde ZeitungsZeit – Nordrhein-Westfalen“ in diesem Jahr durch den Fotowettbewerb „start-up-shots“, bei dem die Schülerinnen und Schüler per Kamera die regionale Wirtschaft erforscht haben. Zusätzlich bot die Initiative einen Fachkongress zur Informations­kompetenz von Kindern und Jugendlichen an, auf dem sich 300 Exper­tinnen und Experten austauschen konnten. „Die Jugendlichen in ihrer Medien- und Lesekompetenz zu stärken, das ist eines der Hauptziele unserer Initiative. Zeitunglesen hilft aber ebenfalls dabei, die Bedeutung politischer Entscheidungen und wirtschaftlicher Entwicklungen für das eigene Leben zu begreifen“, erklärt Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren zum Abschluss des zweiten Durchlaufs.

Schulministerin Sylvia Löhrmann begrüßte die starke Beteiligung der Schulen: „Mehr als ein Drittel der allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen haben sich auch in diesem Durchgang wieder an ‚ZeitungsZeit – Nordrhein-Westfalen’ beteiligt. Denn Tageszeitungen bieten viele spannende Themen aus verschiedenen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Diese Vielfalt macht sie auch für Jugend­liche interessant. Dies zählt zu den besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Leseförderung. Mit dem speziell ausgearbeiteten Unter­richtsmaterial konnten auch die komplexeren Wirtschaftsthemen in Tageszeitungen bearbeitet werden“.

Im Dezember schließlich konnte jede Schülerin und jeder Schüler die Tageszeitung mit Einverständnis der Eltern nach Hause ordern. Denn das Zeitunglesen weckt besonders dann nachhaltiges Interesse, wenn die Zeitung ein fester Bestandteil des Alltags wird. Neben Ferienange­boten für Jugendliche bot „ZeitungsZeit NRW“ den Lehrerinnen und Lehrern in diesem Jahr vor allem Unterstützung bei der Unterrichts­planung mit exklusiven Schulmaterialien zu wirtschaftlichen Themen. Diese reichen von Berichten über die Wirtschaft vor Ort, den Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Portraits regionaler Unternehmen bis hin zu wichtigen wirtschaftlichen Trends und der regionalen Wirtschaftsstruktur.

Auch in ihrer Region werden Jugendliche täglich mit einer Flut von Informationen konfrontiert, die sie selbst bewerten und einordnen müssen: „Die Tageszeitung ist anders. Sie bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sehr einfach an zuverlässige regionale Nachrichten und Informationen zu kommen. ZeitungsZeit NRW hilft den Schülerinnen und Schülern die Tageszeitung kennen zu lernen, deren Redaktionen für seriöse Recherche und glaubwürdige Informationen stehen“, erklärt Christian Nienhaus, Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen.

„Die teilnehmenden Neuntklässler befinden sich in einer Phase der Be­rufsorientierung. Ihnen bietet die regionale Tageszeitung Informationen zu Berufswahl und Suche des Ausbildungsplatzes. Im Unterricht ist die Tageszeitung als Lehr- und Lernmittel aber auch eine gute Ergänzung. Sie stellt zu vielen Themen des Lehrplans Beispiele vor der eigenen Haustür vor“, erklärt Roland Berger, Vorstand der Stiftung Partner für Schule NRW, die die Initiative durchführt. Finanziert wird sie durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die Landes­regierung NRW sowie die beteiligten Zeitungsverlage in Nordrhein-Westfalen. „ZeitungsZeit NRW“ ist eine Initiative der Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Zeitungsverlegerverband NRW, den nord­rhein-westfälischen Zeitungsverlagen, der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, der ZeusMedienwelten / WAZ Mediengruppe und allen weiterführenden Schulen.

www.zeitungszeit.nrw.de

Pressekontakt:
Hermann Meuser
Stiftung Partner für Schule NRW
Oststraße 86
40210 Düsseldorf
Telefon 0211 9 13 12 – 602
Telefax 0211 9 13 12 – 650
E-Mail: meuser@partner-fuer-schule.nrw.de 
www.partner-fuer-schule.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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