Breitband-Versorgungslücken so schnell wie möglich schließen

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Gespeichert von System am 24. Mai 2011
24. Mai 2011

Medienstaatssekretär Eumann: Breitband-Versorgungslücken in Nordrhein-Westfalen so schnell wie möglich schließen

Alle Breitband-Versorgungslücken in Nordrhein-Westfalen sollen so schnell wie möglich geschlossen werden. Das sagte der Medienstaats­sekretär Marc Jan Eumann anlässlich der „Satellite Days“ des Verban­des der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten heute in Brüssel.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Alle Breitband-Versorgungslücken in Nordrhein-Westfalen sollen so schnell wie möglich geschlossen werden. Das sagte der Medienstaats­sekretär Marc Jan Eumann anlässlich der „Satellite Days“ des Verban­des der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) heute in Brüssel. Natürlich müssten alle Regionen und Gesell­schaftsgruppen am digitalen Leben teilhaben können. Gleichzeitig sei die Wirtschaft bei einer Umgestaltung, die auf Nachhaltigkeit ausge­richtet ist, auf den Zugang zu schnellen Breitbandnetzen besonders an­gewiesen. Mitte 2010 war Nordrhein-Westfalen mit 99,22 Prozent Ab­deckung aller Haushalte bei Breitbandabschlüssen mit mindestens 1 Mbit/s das am Besten versorgte Flächenland.

Eumann betonte, dass „Nordrhein-Westfalen in der Breite spitze wer­den“ wolle. Die Ballungsräume seien schon sehr gut angeschlossen. Es müsse jedoch auch gelingen, in ländlichen Räumen Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr flächendeckend anzubieten. Dabei werde auch die Satellitentechnologie eine wichtige Rolle spielen, da Breitband-Internet per Satellit überall empfangen werden könne. Mit dem Start des „KA-SAT“ von Eutelsat Ende letzten Jahres sei ein neues Kapitel für Nutzer im ländlichen Raum und den Randlagen von Städten aufgeschlagen worden. Denn ab Mitte 2011 könnten Verbraucher überall im Land per Satellitentechnologie mit bis zu 10 Mbit/s im Internet surfen und eigene Dateien mit bis zu 4 Mbit/s versenden.

Staatssekretär Eumann unterstrich, dass die Breitbandversorgung der Bevölkerung Sache der Telekommunikationswirtschaft sei. Markt- und Verhandlungslösungen hätten Vorrang vor staatlicher Förderung. Der ländliche Raum müsse zu akzeptablen Preisen an den Chancen der Informationsgesellschaft teilhaben können. Außerdem böten Koopera­tion und Nutzung bestehender Infrastrukturen gute Möglichkeiten, den Ausbau der Netze billiger und schneller zu gestalten. Das bereits vor­handene Breitbandconsulting der Landesregierung wird dabei zusätz­liche Hilfe und Unterstützung anbieten.

Scharfe Kritik übte Eumann an der Bundesregierung, die bisher ihrer Verpflichtung nicht nachkomme, Störungen zu kompensieren, die sich nach der Versteigerung der ehemaligen Rundfunkfrequenzen an private Netzbetreiber ergeben haben. Vor allem kulturelle Einrichtungen be­richteten immer häufiger über Probleme mit Funkmikrofonen und müss­ten ihre Technik oft komplett austauschen. Eumann sagte, die Länder hätten der Versteigerung der Frequenzen nur zugestimmt, weil der Bund Entschädigungen für die betroffenen Nutzer zugesagt habe. Zu dieser Zusage müsse der Bund jetzt auch stehen

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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