Internationaler Standort Bonn: „Gender@International Bonn“ startet

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Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren
5. März 2015

Internationaler Standort Bonn: Netzwerk für Geschlechtergerechtigkeit „Gender@International Bonn“ startet

Netzwerk für Geschlechtergerechtigkeit

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2015 starten Schlüsselakteure des internationalen Bonn das Netzwerk „Gender@International-Bonn“. Das Netzwerk wirbt für Geschlechtergleichstellung als eigen-ständiges Ziel und als Motor für nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen Austausch und Kooperation zur Geschlechtergleichstellung, ins-besondere durch die Schaffung einer Plattform für international agierende Organisationen in Bonn. Alle Mitglieder des Netzwerks arbeiten glo-bal und sind dem internationalen Standort Bonn verpflichtet.

 
​Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Presseinformation – L-Bonn                                Düsseldorf, 5. März 2015

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2015 starten Schlüsselakteure des internationalen Bonn das Netzwerk „Gender@International-Bonn“. Das Netzwerk wirbt für Geschlechtergleichstellung als eigenständiges Ziel und als Motor für nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen Austausch und Kooperation zur Geschlechtergleichstellung, insbesondere durch die Schaffung einer Plattform für international agierende Organisationen in Bonn. Alle Mitglieder des Netzwerks arbeiten global und sind dem internationalen Standort Bonn verpflichtet.
 
Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Vereinten Nationen in Bonn, das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Bonn, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Deutsche Welle (DW) und UN Women Nationales Komitee in Deutschland. „Gender@International Bonn“ wirbt bereits in den kommenden Monaten auf internationaler Bühne: Sowohl zur Bonn Conference on Global Transformation (12. bis 13. Mai 2015 in Bonn) als auch zum Deutsche Welle Global Media Forum (22. bis 24. Juni 2015 in Bonn) finden Workshops statt.
 
Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Angelica Schwall-Düren, zuständig auch für den Bereich Internationales und Eine Welt, drückte ihre Anerkennung für das Netzwerk aus: „Der Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit genießt auf der internationalen Agenda höchste Priorität – zu Recht. Denn sie ist wesentlich daran beteiligt, die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung zu meistern. Gender@International Bonn bietet die Möglichkeit, die Ressourcen der dynamischen internationalen Gemeinschaft Bonns für dieses Anliegen zu vernetzen.“
 
Bradnee Chambers, Vorsitzender der Leiter der UN-Organisationen in Bonn, dankte den Gründungsmitgliedern für ihr Bekenntnis zur Geschlechtergerechtigkeit gerade in Bonn, der Stadt, von der aus die UNO daran arbeitet, eine nachhaltige Zukunft für alle zu gestalten. „Die Geschlechtergerechtigkeit ist ein Thema, dass zentral bei den Vereinten Nationen angesiedelt ist. Sie ist Teil der Vision von Gerechtigkeit, wie sie in der UN Charter verankert ist; sie ist aber auch allgegenwärtig in den Mandaten und der täglichen Arbeit der 18 in Bonn niedergelassenen UN Organisationen. Es ist mittlerweile weitreichend anerkannt, dass Geschlechtergerechtigkeit und -gleichstellung faktisch eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung sind. Im Namen der UN Bonn freuen wir uns, Teil dieser wegweisenden Netzwerks zu sein und mit unserer Expertise hierzu beitragen zu dürfen.“
 
Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) betont: „Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein Menschenrecht, ein Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung und ein Qualitätsmerkmal unserer Arbeit – und wir lassen uns von diesen Grundsätzen leiten. Aus diesem Grunde wird die GIZ auch als achtes deutsches Unternehmen die UN Women’s Empowerment Principles unterschreiben. Wir hoffen, dass sich viele weitere Unternehmen dem anschließen werden.“

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch ergänzt: „Das neue Netzwerk zeigt einmal mehr, dass wir in Bonn aufgrund unserer Internationalität und der Vielfalt der Einrichtungen ganz besondere Möglichkeiten haben, Beispiel gebend zu arbeiten. Die Stadt Bonn ist stolz darauf, Teil dieser Initiative zu sein.“
 
Als Intendant der Deutschen Welle unterstreicht Peter Limbourg die Rolle der Medien: „Gleichstellung der Geschlechter und nachhaltige Entwicklung sind zwei wichtige Aspekte in der Berichterstattung der Deutschen Welle sowie in ihrem Engagement in der Medienentwicklung weltweit. Als der deutsche Auslandsrundfunk und ein Medienunternehmen mit Hauptsitz in Bonn, ist die DW eine natürliche Partnerin für diese Initiative, die sich zum Ziel setzt, Bonn als Plattform für Gender-relevante Themen auf der globalen Ebene zu verstärken.“

Medienkontakte:

Informationsstelle der Vereinten Nationen in Bonn, Alice Fišer, alice.fiser@one.un.org, +49 (0)228-815-2776.
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, René Hingst, presse@giz.de, +49 (0)6196-794-466.
Bundesstadt Bonn, Markus Schmitz, presseamt@bonn.de, +49 (0)228 –772-464.
Deutsche Welle, Christoph Jumpelt, christoph.jumpelt@dw.de, +49 (0)228-429-2041.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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