Europa Erlesen: Schriftstellerin Ilma Rakusa zu Gast im Düsseldorfer Stadttor

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27. Mai 2014

Europa Erlesen: Schriftstellerin Ilma Rakusa zu Gast im Düsseldorfer Stadttor

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Europa Erlesen" hat die Schriftstellerin Ilma Rakusa ihr Buch „Einsamkeit mit rollendem ‚r‘. Geschichten über die Flüchtigkeit von Hoffnungen“ in Düsseldorf vorgestellt. In den Erzählungen, die 14 kleine Geschichten umfassen, werden sieben Personen und sieben Orte portraitiert. Ilma Rakusa ist Schriftstellerin und Übersetzerin slowakisch-ungarischer Herkunft. Sie feierte ihr Debüt 1977 mit der Gedichtsammlung „Wie Winter“, nachdem sie von 1965 bis 1971 Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg studiert hatte. Seither sind zahlreiche Lyrik-, Erzähl- und Essaybände erschienen. Die Autorin übersetzt zudem aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen, arbeitet als Publizistin (Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit) und setzt sich als Lehrbeauftragte für die Vermittlung osteuropäischer Literatur ein.

 

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Europa Erlesen‘ hat die Schriftstellerin Ilma Rakusa ihr Buch „Einsamkeit mit rollendem ‚r‘. Geschichten über die Flüchtigkeit von Hoffnungen“ in Düsseldorf vorgestellt. In den Erzählungen, die 14 kleine Geschichten umfassen, werden sieben Personen und sieben Orte portraitiert.

Ilma Rakusa ist Schriftstellerin und Übersetzerin slowakisch-ungarischer Herkunft. Sie feierte ihr Debüt 1977 mit der Gedichtsammlung „Wie Winter“, nachdem sie von 1965 bis 1971 Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg studiert hatte. Seither sind zahlreiche Lyrik-, Erzähl- und Essaybände erschienen. Die Autorin übersetzt zudem aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen, arbeitet als Publizistin (Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit) und setzt sich als Lehrbeauftragte für die Vermittlung osteuropäischer Literatur ein. NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: „Mit Ilma Rakusa haben wir in der Reihe ,Europa erlesen‘ eine Autorin zu Gast, die vielseitige europäische Erfahrungen in ihrer Person vereint. Kultureller Austausch entsteht, wenn wir uns für Andersartigkeit öffnen und bereit sind, Neues zu entdecken und in unser Leben einziehen zu lassen. Immer dann werden wir die Bereicherung spüren, die sich durch eine neue Kultur eröffnet.“

Im Stadttor liest Ilma Rakusa aus „Einsamkeit mit rollendem ´r´. Geschichten über die Flüchtigkeit von Hoffnungen“. Diese erzählen unter anderem von der aus Russland nach Berlin gekommenen Marja, einer passionierten Köchin, die in der Fremde erst von den Gräueln der so-wjetischen Geschichte der dreißiger Jahre erfährt; oder von Katica aus der ungarischen Steppe, die mit Dóra zusammen irgendwo im Westen auf der Straße Geige spielt und dann doch wieder heimkehrt nach Budapest. Im Zentrum aller Erzählungen stehen Begegnungen mit Menschen und Orten, es geht um vorübergehende Aufhebungen der Einsamkeit. Die Geschichten spielen in Zürich und Graz, am Mont Ventoux oder im slowenischen Karst. Portraitiert sind darin Menschen mit sehr gegenwärtigen Biografien, freiwillig und unfreiwillig Reisende, in vielerlei Hinsicht Entwurzelte, Suchende mit rätselhaften, oft dramatischen Schicksalen, denen sich Ilma Rakusa mit großer Diskretion nähert.

Die Veranstaltung „Europa Erlesen – Europäische Autoren lesen im Stadttor“ findet in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro NRW e.V. statt und verdeutlicht die Bedeutung der kulturellen Vielfalt für das Zusammenwachsen Europas. Bisher zu Gast waren unter anderen Aris Fioretos (Schweden), Robert Menasse (Österreich), Lindita Arapi (Albanien/Deutschland), Klaus-Michael Bogdal (Deutschland), Marica Bodrožić (Kroatien/Deutschland), Juri Andruchowytsch (Ukraine), Pascale Hugues (Frankreich), Janne Teller (Dänemark), Margriet de Moor (Niederlande), Adolf Muschg (Schweiz), Lars Gustafsson (Schweden), Herta Müller (Deutschland) und Artur Becker (Polen/Deutschland).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon: 0211 837-1399.

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