Eine-Welt-Filmpreis NRW 2011verliehen

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11. Oktober 2011

Eine-Welt-Filmpreis NRW 2011 – Ministerin Schwall-Düren zeichnet Preisträgerinnen und Preisträger aus

Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hat in einer Feierstunde im Kölner MediaPark den von der Landesregierung gestifteten „Eine-Welt-Filmpreis NRW“ verliehen. Mit dem bundesweit einmaligen Filmpreis würdigt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Arbeit von Regisseuren und Filmschaffenden, die sich den Themen der Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Eine-Welt-Politik widmen.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hat in einer Feierstunde im Kölner MediaPark den von der Landesregierung gestifteten „Eine-Welt-Filmpreis NRW“ verliehen. Mit dem bundesweit einmaligen Filmpreis würdigt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Arbeit von Regisseuren und Filmschaffenden, die sich den Themen der Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Eine-Welt-Politik widmen.

Ausgezeichnet werden herausragende Filme, die für die Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, aber auch Ansätze zur Verän­derung aufzeigen und einen Perspektivwechsel ermöglichen. Ministerin Schwall-Düren, in deren Zuständigkeit auch die Eine-Welt-Politik fällt, sagte die drei prämierten Filme zeugten von hohem persönlichen Engagement, sorgfältiger Beobachtung und großem handwerklichen Können der Filmschaffenden.

Rund 130 Beiträge wurden in diesem Jahr eingereicht, darunter auch Filme aus Frankreich, Belgien, der Schweiz, Südafrika und den USA. Der Wettbewerb, der seit 2001 alle zwei Jahre durchgeführt wird, habe in Deutschland eine Schlüsselfunktion für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit dem Medium Film, sagte Schwall-Düren. „Es ist wichtig, dass es Medien gibt, die das Leben und die Verhältnisse in den Ländern des Südens möglichst authentisch zeigen, mit all seinen Facetten, ohne die häufig anzutreffende Schwarz-Weiß-Malerei: hier der reiche Norden, dort der unterentwickelte Süden“, erklärte die Ministerin in ihrer Laudatio auf die drei Preisträgerinnen und Preisträger.

Spannende, aufwühlende aber auch berührende Geschichten werden sowohl in Kurzfilmen als auch in 90-Minuten-Formaten, im Rahmen eines Dokumentarfilms oder eines Spielfilms erzählt. Sie zeigen dabei die unterschiedlichsten Bilder und Schauplätze –  so gibt es z. B. Filme über schwimmende Dörfer in Vietnam, ein Symphonie-Orchester in Kinshasa, die Polizistin auf den Straßen Kabuls oder den Gewerk­schaftskampf in einer mexikanischen Reifenfabrik.

Der ‚Eine-Welt-Filmpreis NRW’ ist mit jeweils 5.000 Euro, 3.000 Euro und 1.000 Euro dotiert. Da in diesem Jahr zwei erste Preise vergeben werden, erhalten beide Gewinner je 4.000 Euro.

Folgende Filme, Filmemacherinnen und Filmemacher wurden ausge­zeichnet:

1. Preis mit 4.000 Euro: „Shosholoza Express“ von Beatrice Möller
Auf ihrer Reise im Shosholoza Express von Kapstadt nach Johannes­burg verknüpft die in Südafrika aufgewachsene Filmemacherin Inter­views mit Reisenden unter-schiedlicher Herkunft zu einem Reigen von Momentaufnahmen in hoher Dichte über die politische und gesellschaft­liche Stimmung im heutigen Südafrika, 17 Jahre nach Ende der Apartheid.

1. Preis mit 4.000 Euro: „Dirty Paradise“ von Daniel Schweizer
Das Schicksal der südamerikanischen Indianer ist ein besonderes Anliegen des in Genf lebenden Autoren. In seinem poetischen Dokumentarfilm zeigt Schweizer aus der Perspektive der Wajano-Indianer in Französisch Guyana die Machtlosigkeit ge-genüber der Invasion von Goldsuchern und der damit einhergehenden Zerstörung des Regenwaldes. Zugleich macht der Film das unzureichende Enga­gement für die Rechte der Indianer seitens der Politik deutlich.

3. Preis mit 1.000 Euro: „Das Dschungelradio“ von Susanne Jäger
Susanne Jäger realisiert als Autorin, Regisseurin und Produzentin Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen. In ihrem beeindruckenden Portrait einer Radiomacherin und ihrer Mitstreiterinnen zeigt Jäger, wie sich Frauen im Dschungel Nicaraguas gegen den alltäglichen Machismo zur Wehr setzen. Dabei rückt sie die aktive Rolle der Pro-tagonistinnen und ihre Fähigkeit, Zukunft aktiv zu gestalten, in den Vordergrund.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Jury, die vom ‚Fernsehworkshop Entwicklungspolitik’ be­rufen wurde. Er ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit, der interkulturellen Bildungsarbeit und dem Film- und Fernsehbereich.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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