Eine-Welt-Filmpreis NRW 2011: Preisträgerinnen und Preisträger

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12. August 2011

Eine-Welt-Filmpreis NRW 2011 – Ministerin Schwall-Düren gibt Preisträgerinnen und Preisträger bekannt

Zum sechsten Mal werden herausragende Filme zu entwicklungs­politischen Themen mit dem ‚Eine-Welt-Filmpreis NRW’ der Landes­regierung ausgezeichnet. Prämiert werden Arbeiten von Autorinnen und Autoren, die für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und somit einen Perspektiv­wechsel ermöglichen.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Zum sechsten Mal werden herausragende Filme zu entwicklungs­politischen Themen mit dem ‚Eine-Welt-Filmpreis NRW’ der Landes­regierung ausgezeichnet. Prämiert werden Arbeiten von Autorinnen und Autoren, die für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und somit einen Perspektiv­wechsel ermöglichen. Aus mehr als 130 eingereichten Beiträgen hat eine unabhängige Jury die drei besten Filme ausgewählt. Eine-Welt-Ministerin Angelica Schwall-Düren wird die Preise am 11. Oktober im MediaPark Köln vergeben.

Ministerin Schwall-Düren: „Trotz der weltweiten Informationsgesellschaft kommt entwicklungspolitischen Themen in den Medien nicht die Be­deutung zu, die ihnen aufgrund der Globalisierung eigentlich zusteht. Wir wollen mit dem ‚Eine-Welt-Filmpreis NRW’ die Aufmerksamkeit auf Filme mit entwicklungspolitischen Inhalten lenken und zugleich den besten Filmemachern in diesem Genre die gebührende Anerkennung zollen.“

Der ‚Eine-Welt-Filmpreis NRW’ wird mit jeweils 5.000 Euro, 3.000 Euro und 1.000 Euro dotiert. In diesem Jahr werden jedoch zwei erste Preise vergeben, so dass beide Preisträger je 4.000 Euro erhalten.

1. Preis: „Shosholoza Express“ von Beatrice Möller

Auf ihrer Reise im Shosholoza Express von Kapstadt nach Johannes­burg verknüpft die Filmemacherin Interviews mit Reisenden unter­schiedlicher Herkunft zu einem Reigen von Momentaufnahmen in hoher Dichte über die politische und gesellschaftliche Stimmung im heutigen Südafrika, 17 Jahre nach Ende der Apartheid.

1. Preis: „Dirty Paradise“ von Daniel Schweizer

In seinem poetischen Dokumentarfilm zeigt der Autor aus der Perspek­tive der Wajano-Indianer in Französisch Guyana die Machtlosigkeit ge­genüber der Invasion von Goldsuchern und der damit einhergehenden Zerstörung des Regenwaldes. Zugleich macht der Film das unzu­reichende Engagement für die Rechte der Indianer seitens der Politik deutlich.

3. Preis: „Das Dschungelradio“ von Susanne Jäger

Wie sich Frauen im Dschungel Nicaraguas gegen den alltäglichen Machismo zur Wehr setzen zeigt Susanne Jäger in ihrem beein­druckenden Portrait einer Radiomacherin und ihrer Mitstreiterinnen. Dabei rückt sie die aktive Rolle der Protagonistinnen und ihre Fähigkeit, Zukunft aktiv zu gestalten, in den Vordergrund.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Jury, die vom ‚Fernsehworkshop Entwicklungspolitik’ be­rufen wurde. Er ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit, der interkulturellen Bildungsarbeit und dem Film- und Fernsehbereich. Nähere Informationen dazu sowie zu den preisgekrönten Arbeiten und weiteren Filmen aus dem Wettbewerb gibt es unter: www.fernsehworkshop.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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