100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs: Flandern, die Wallonie, Rheinland-Pfalz und NRW diskutieren gemeinsam Lehren für die Zukunft in Europa

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Gespeichert von System am 20. November 2013
20. November 2013

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs: Flandern, die Wallonie, Rheinland-Pfalz und NRW diskutieren gemeinsam Lehren für die Zukunft in Europa

Welche Lehren lassen sich 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges aus den damaligen Ereignissen ziehen? Wie geht man heute und künftig mit dem Thema Erster Weltkrieg um? Diese Fragen haben Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit Expertinnen und Experten aus Flandern, der Französischen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens auf einer eintägigen Veranstaltung in der NRW-Landesvertretung Berlin diskutiert. Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: „Diese Regionen standen vor 100 Jahren im Epizentrum der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem Jahrhundert, in dessen erster Hälfte sich Europa selbst zerstörte. Heute geht es darum, gemeinsam auszuloten, wie wir künftig als Partner in Europa mit den jeweiligen Erinnerungskulturen zum Thema Erster Weltkrieg umgehen wollen. In jeder Region gibt es unterschiedliche Perspektiven auf die Ereignisse, historische Lehren werden anders vermittelt und Gedenken anders inszeniert. Es ist wichtig, die Experten aus unseren Ländern enger zu vernetzen und die Zusammenarbeit inhaltlich zu vertiefen.“

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Welche Lehren lassen sich 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges aus den damaligen Ereignissen ziehen? Wie geht man heute und künftig mit dem Thema Erster Weltkrieg um? Diese Fragen haben Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit Expertinnen und Experten aus Flandern, der Französischen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens auf einer eintägigen Veranstaltung  in der NRW-Landesvertretung Berlin diskutiert.

Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: „Diese Regionen standen vor 100 Jahren im Epizentrum der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem Jahrhundert, in dessen erster Hälfte sich Europa selbst zerstörte. Heute geht es darum, gemeinsam auszuloten, wie wir künftig als Partner in Europa mit den jeweiligen Erinnerungskulturen zum Thema Erster Weltkrieg umgehen wollen. In jeder Region gibt es unterschiedliche Perspektiven auf die Ereignisse, historische Lehren werden anders vermittelt und Gedenken anders inszeniert. Es ist wichtig, die Experten aus unseren Ländern enger zu vernetzen und die Zusammenarbeit inhaltlich zu vertiefen.“

Unter dem Titel „1914 – Lehren für Europa im 21. Jahrhundert“ haben sich rund 40 Gesprächspartner aus den Erinnerungskulturen der beteiligten Regionen zu einer Fachveranstaltung getroffen. Den Abschluss des Tages bildete die öffentliche Podiumsdiskussion mit den Europaministerinnen aus NRW und Rheinland-Pfalz, Angelica Schwall-Düren und Margit Conrad, dem Ministerpräsidenten der Wallonie, Rudy Demotte, sowie dem stellvertretenden flämischen Ministerpräsidenten Geert Bourgeois. Eingeleitet wurde die Diskussion durch Impulsreferate von Prof. Dr. Gesine Schwan und Prof. em. Yvan Vanden Berghe.

Ministerin Schwall-Düren: „Erinnerung schafft die Grundlagen dafür, aus der Vergangenheit zu lernen. Erst die Erinnerung aus der Distanz zu diesem traumatisierenden Kriegs-Ereignis ermöglicht es uns, die Zukunft über Grenzen und alte Feindschaften hinweg in Europa gemeinsam zu gestalten. Es geht nicht nur um die Frage, wie es soweit kommen konnte, sondern besonders auch darum, wie wir derartiges künftig verhindern können.“

Um die Erinnerung auch bei Jugendlichen wach zu halten, soll in Nordrhein-Westfalen im kommenden Jahr ein Schülerkongress der NRW-Europaschulen zum Thema „Europa als Friedensort“ stattfinden, der sich unter anderem mit dem 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs 1914 beschäftigt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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