Polen

Polen

Intensive Zusammenarbeit

Polen gehört zu den Schwerpunktländern der Zusammenarbeit der Landesregierung. Die Beziehungen zwischen Polen und Nordrhein-Westfalen reichen bis weit ins 19. Jahrhundert zurück, als polnische Familien in der Schwerindustrie im Ruhrgebiet Arbeit fanden. Seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages 1991 hat sich die Zusammenarbeit Nordrhein-Westfalens mit Polen besonders dynamisch entwickelt. Heute ist sie aufgrund der lebendigen politischen, wirtschaftlichen, zivilgesellschaftlichen und kulturellen Verbindungen enger denn je.

Die intensiven Beziehungen finden ihren Ausdruck in zahlreichen Kooperationen und Projekten. Seit dem Jahr 2000 pflegt Nordrhein-Westfalen eine Regionalpartnerschaft mit der polnischen Woiwodschaft Schlesien. Seit 2001 sind Nordrhein-Westfalen, Schlesien und die französische Region Nord-Pas de Calais (Seit dem 14. März 2016: Hauts-de-France Nord Pas de Calais-Picardie) zudem im Regionalen Weimarer Dreieck partnerschaftlich verbunden.

Zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen bestehen rund 90 Städte- und Kreispartnerschaften, rund 190 Schulpartnerschaften und mehr als 180 Hochschulkooperationen.

Die Landesregierung unterstützt aktiv die Arbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit. Jährlich tagt der Kommissionsausschuss für interregionale Zusammenarbeit unter der Leitung von Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen  und der Marschallin der polnischen Woiwodschaft Lebus, Elżbieta Polak. 

Polen gehört zu den zehn wichtigsten Handelspartnern Nordrhein-Westfalens. Enge wirtschaftliche Verbindungen mit Polen bestehen aber nicht nur beim Import und Export von Gütern. Inzwischen haben auch mehr als 200 polnische Unternehmen ihre Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen und zählen zu den direkten Investoren und Arbeitgebern im Land. Die in der Regel sehr gut qualifizierten polnischen Zuwanderer helfen, den hohen Fachkräftebedarf in Nordrhein-Westfalen zu decken.

Polen sind die zweigrößte und am schnellsten wachsende Zuwanderungsgruppe in Nordrhein-Westfalen. Jeder vierte in Deutschland lebende Pole hat seinen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Die aus Polen stammenden Menschen sind somit wichtige Mittler zwischen den Kulturen und tragen so im Besonderen zur deutsch-polnischen Verständigung bei.

Das Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr in den Jahren 2011 und 2012, das unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und dem polnischen Senatspräsidenten Bogdan Borusewicz durchgeführt wurde, gab besonders für die bürgerschaftliche Zusammenarbeit wichtige Impulse. Der kulturelle, gesellschaftliche und politische Dialog, der durch eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen im Rahmen des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahres angeregt wurde, wird auch in Zukunft fortgeführt und durch die Landesregierung gefördert.  

Das 2016 stattfindende 25. Jubiläum zum Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrag gibt außerdem Anlass zur Intensivierung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in vielen weiteren Veranstaltungen und Projekten.

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25 Jahre

Gute Nachbarschaft

Eventkalender für das Jubiläumsjahr

Am 17. Juni 2016 jährt sich die Unterzeichnung des „Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ zum 25. Mal. Das ganze Jahr werden Veranstaltungen und Projekte aus Politik und Zivilgesellschaft Gelegenheit geben, die vergangenen 25 Jahre gemeinsam zu würdigen. Im Jubiläumsjahr geht es insbesondere darum, die gelebte Vielfalt zwischen den Gesellschaften unserer beiden Länder sichtbar zu machen.

Nutzen Sie deshalb bitte den Eventkalender für das Jubiläumsjahr: 

www.25pl.de

Sie können dort Ihre Veranstaltungen und Projekte mit Polenbezug selber eintragen.