Parlamentarischer Abend der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v.

Bild des Benutzers Anja Yilmaz
Gespeichert von Anja Yilmaz am 24. Februar 2016
Parlamentarischer Abend der Lebenshilfe
23. Februar 2016

Parlamentarischer Abend der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.v.

Bundesvorsitzende Ulla Schmidt stellt Forderungen beim Parlamentarischen Abend in Berlin

Am Abend trommelt die „Lebenshilfe“ auch sehr handfest für ihr Anliegen: Die Trommel-Combo „handgemacht“ aus Dorsten gibt den Rhythmus vor, manch Zuschauer wippt im Takt, und der Saal ist entsprechend gespannt, ob dieser Schwung an diesem Parlamentarischen Abend in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen gehalten werden kann.

bislang nicht bewertet
 

Am Abend trommelt die „Lebenshilfe“ auch sehr handfest für ihr Anliegen: Die Trommel-Combo „handgemacht“ aus Dorsten gibt den Rhythmus vor, manch Zuschauer wippt im Takt, und der Saal ist entsprechend gespannt, ob dieser Schwung an diesem Parlamentarischen Abend in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen gehalten werden kann. Er kann.

Das freilich liegt zum einen an Ulla Schmidt, der herzhaft engagierten Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe, die als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestag darum weiß, ein Publikum einzunehmen. Und ebenso authentisch natürlich zieht Florian Timm die Zuschauer in seinen Bann, als er seinen motorisierten Rollstuhl aufs Podium lenkt und knapp und heiter erzählt, wie toll ihm sein Job am Uni-Klinikum Hamburg-Eppendorf gefällt.

Teilhabe ist alles. Florian Timm ist das Gesicht dieser simplen und entscheidenden Botschaft. Beglückt auch durch die Resonanz fährt er im Applaus des Auditoriums von der Bühne.

Entsprechend eindringlich dringt Ulla Schmidt in ihrer Rede vor zahlreichen Bundestagsageordneten, Parlamentspräsident Norbert Lammert, Staatssekretären, Fachleuten, Verbändevertretern und der Behindertenbeauftragten Verena Bentele darauf, „dass das Bundesteilhabegesetz echte Fortschritte bringen muss“. Grundsätzlich geht es um Teilhabemöglichkeiten in möglichst allen Lebensbereichen und konkret um Eingliederungshilfen für Arbeitnehmer, die eingeschränkt und damit behindert sind. Diese Leistungen dürfen nicht mit dem Einkommen oder gar Vermögen verrechnet werden, so Schmidt: „Indem das Geld heute mit der Sozialhilfe verknüpft wird, müssen Menschen mit Behinderung und ihr Angehörigen ihr eigenes Einkommen einsetzen. Das ist untragbar und sorgt für Frust.“

Stefan Sanny, Prokurist der Klinik Service Eppendorf, und Chim Ciolek, Geschäftsführer der Hamburger der Hamburger Arbeitsassistenz, betonten zustimmend, wie wertvoll und nachhaltig wichtig die Teilhabe benachteiligter Menschen am ersten Arbeitsmarkt sei.

Das Thema also ist groß – der Aufwand sicher auch. Unbezahlbar jedoch sind das Potenzial und die Wertschätzung, die Menschen mit Behinderung vor allem im Arbeitsalltag erfahren sollten.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Landesregierung

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen zur Arbeit der nordrhein-westfälischen Landesregierung haben, Sie sich für bestimmte Themen interessieren oder Informationsmaterial suchen, dann sind Sie genau richtig bei Nordrhein-Westfalen direkt, dem ServiceCenter der Landesregierung!

Erreichbarkeit

Kontakt

Pressestelle

KEINE ERGEBNISSE

Information

Downloads

Tastatur mit Download-Zeichen
KEINE ERGEBNISSE

Links

Zum Thema

Information