NRW ist Kult!

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Gespeichert von Anja Yilmaz am 14. Dezember 2016
NRW ist Kult
8. Dezember 2016

NRW ist Kult

NRW ist Kult - ein unterhaltsamer Abend mit Kabarett, Kölsch und Kurrywurst, mit Politik, Musik und Geschichten begeisterte in der NRW Landesvertretung

bislang nicht bewertet
 

Zum Siebzigsten der Jubilarin NRW auf der Bühne der Landesvertretung:

- eine Ministerin aus Ostwestfalen, die geboren wurde, als das Land bereits 34 Jahre existierte (mithin die Jüngste im Kabinett),
- zwei Nachwuchs-Kabarettisten aus dem Ruhrpott mit gewohnt treffsicheren Bonmots,
- ein Moderator, der als geborener Sauerländer und gelernter Rheinländer beide Teile des Bindestrich-Landes schätzt und liebt, sowie
- zwei politische Urgesteine: der Eine ein gestandener, verwurzelter Westfale, der andere bundesweit bekanntgeworden als Kölner Regierungspräsident.

Und so entpuppte sich am 8.12.2016 das Finale der Veranstaltungsreihen zum Landesjubiläum in der „Botschaft des Westens“ vor fast 200 Gästen als eine unterhaltsame NRW-Show - mit aktueller Politik, mit erlebten Geschichten, mit überraschenden Interviews, mit zündenden Pointen.
Ministerin Christina Kampmann hatte - nach einem launigen Intro durch Ex-WDR-Moderator Gisbert Baltes (Jürgen Becker zitierend: „Rheinländer und Westfalen in einem Land. Es ist schwer, aber es geht!“) – die Gäste mit einer klaren politischen Botschaft begrüßt. „NRW ist Vielfalt. NRW ist tolerant. Und wir tun alles dafür, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Zusammenleben für alle funktioniert!“, so  ihre Botschaft. Im Gespräch zeigte sie sich heimatverbunden und weltoffen, schwärmte von Bielefeld und der Arminia und war sich sicher, dass gerade in NRW der durch die Digitalisierung vorangetriebene wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel erfolgreich gestaltet werden könne, da das Land und seine Menschen bereits so viel Erfahrung mit Umbrüchen habe. Eindeutig nahm sie auch Stellung gegen rechtsextreme und undemokratische Tendenzen in der Gesellschaft.
Natürlich Fußball, könnte man sagen: Benjamin Eisenberg aus Bottrop und Stefan Reuter aus Oberhausen nahmen zuerst UEFA und Fifa aufs Korn, bevor sie sich der Kanzlerin und der politischen Lage in der Republik ausführlich satirisch widmeten. Zwei Nachwuchs-Kabarettisten, deren Namen man sich merken sollte. Von ihnen wird noch viel zu hören und zu sehen sein.

Viel über die Vergangenheit zu erzählen hatten dann zwei Männer, die seit langem die Politik in NRW verfolgen und das Leben im Land mitgestaltet haben. Eckhard Uhlenberg (CDU), Landwirt aus Werl in Westfalen, Ex-Landesumweltminister und derzeitiger Vizepräsident des Landtags, und Dr. Franz-Josef Antwerpes, gebürtig aus Viersen am Niederrhein, zeitweise NRW-Landtagsabgeordneter, aber bekannt geworden als Kölner Regierungspräsident, der keiner Kamera aus dem Weg ging und die Durchsetzung von Recht und Gesetz in seinem Zuständigkeitsbereich medienwirksam in Szene zu setzen wusste.

Schlagfertig, witzig, belesen, nachdenklich, anregend, authentisch – das Gespräch zwischen den beiden Politikern und Moderator Baltes hatte alles zu bieten, was man sich als Zuhörer so wünschen kann. Talk-Show at its best.
Musik vom Feinsten steuerte das Quintett des Jugend Jazz Orchesters NRW zu dem gelungenen Abend bei – fünf junge Musikerinnen und Musiker brillierten mit wundervoll arrangierten Stücken von Jazz-Klassikern und neu interpretierten aktuellen Songs (Rosa Kremp, Gesang aus Essen, Marc Doffey, Saxophon aus Beckum, Calvin Lennig, Bass  aus Köln, Andreas Theobald, Klavier aus Bonn und Lukas Büning, Schlagzeug aus Bocholt)
Und so präsentierte die NRW-Landesvertretung ihr Land Nordrhein-Westfalen Landes von der besten Seite: vielfältig, kulturbeflissen, politisch, erfahren, neugierig, anpackend.
 

 

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