Mord am Hellweg

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Gespeichert von Anja Yilmaz am 29. April 2016
Mord am Hellweg
26. April 2016

Mord am Hellweg

Ladies Crime Night - Westfalen trifft Europa

Anlässlich des 70jährigen Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen war Europas größtes internationales Krimifestival "Mord am Hellweg" als ein Höhepunkt im Rahmen der "Westfalen-Woche" in der Landesvertretung NRW zu Gast.

bislang nicht bewertet
 

Mörderisch ging es zu, in der Landesvertretung. Die LadiesCrimeNight hielt, was die Autorinnen hochkarätiger Krimis versprochen hatten.
Durch allerlei Morde am Hellweg nämlich ist die Region dort in einen sehr speziellen Ruf geraten – Krimihochburg zu sein. Und so ließ sich die Berliner „Botschaft des Westens“ nicht lange bitten, tauchte ihre größte Bühne in rotes Tuch und warmes Licht, verdunkelte den Zuschauerraum und lud zur CrimeNight mit allen dazu gehörigen Zutaten.
Dem Ruf folgten: Die Schwedin Viveca Sten,  die den siebten Band ihrer Sandhamn-Krimireihe „Tödliche Nachbarschaft“ vorstellte, und die Finnin Leena Lehtolainen, die ihre Hauptdarstellerin  Maria Kallios zum zwölften Mal im neuen  „Das Echo deiner Taten“ ermitteln lässt.
Die deutsche Stimme lieh ihnen der westfälische Schauspieler Peter Lohmeyer, der erst erst jüngst auf der Berlinale in einem wahrhaftigen Ruhrpottdrama des Dortmunder Regisseurs Adolf Winkelmann zu sehen war. Und Lohmeyer drehte richtig auf, immer hingebungsvoller schlüpfte er in die Rolle seiner Buchhelden, mit einem Kaltgetränk in der Rechten und ausschweifenden Gesten seiner Linken.
Die Kapitel- und Krimipausen füllten die Recklinghäuser Bandmitglieder von „Wildes Holz“ – drei Musiker, die mit Kontrabass, Gitarre und Blockflöte (!) den Saal rockten. Das Trio war das einzige im Bühnenprogramm, was nicht frei erfunden, aber ebenso mitreißend war wie ein gutes Buch.
Den dritten Krimi des Abends trug die in Bielefeld geborene Autorin Nina George selbst vor. Schulter an Schulter mit Special Guest Joe Bausch  ließ sie für die „Mord am Hellweg“-Anthologie „Kalendarium des Todes“ ihre Figuren leben und sterben – und einander morden. Indem George und Bausch jeweils in eine Hauptrolle schlüpften, verliehen sie ihrem Vortrag jene theatralische Authentizität, die einen guten Krimi ausmacht. „Später Frühling in Bönen“ ist sehr witzig und sehr tödlich.
Lesen Sie mehr! Und kommen Sie mehr – in Ihre Landesvertretung Nordrhein-Westfalen.

 

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