NRW ist beim Multimaterial-Leichtbau und den Schlüsseltechnologien exzellent aufgestellt

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Gespeichert von Leonie Martin am 8. Februar 2017
8. Februar 2017

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung präsentiert in Brüssel Grand Challenges Veranstaltung zu „Multimaterial-Leichtbau“

NRW ist beim Multimaterial-Leichtbau und den Schlüsseltechnologien exzellent aufgestellt

Am 30.01.2017 fand in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Brüssel eine weitere Veranstaltung mit Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, im Rahmen der Grand Challenges-Reihe Veranstaltung zu dem Thema "Multimaterial-Leichtbau" statt.

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Mehr als 80 Interessierte folgten der Einladung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF).
Als Vertreter der Kommission erläuterte Herr Peter Dröll, Direktor Key Enabling Technologies in der RTD, die Projekte und Lösungsansätze der Europäischen Kommission zu den großen Herausforderungen, den „Grand Challenges“, im Bereich des Multimaterial-Leichtbaus. Er unterstrich insbesondere, dass die Kommission auch weiterhin die sogenannten Schlüsseltechnologien zur Sicherung der wirtschaftlichen Position Europas fördern wolle. Dabei solle die Kreislaufwirtschaft auch weiterhin eng mit dem Multimaterial-Leichtbau verknüpft werden.  

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze betonte wie gut NRW in innovationstreibenden Technologien wie dem Multimaterial-Leichtbau und dem Bereich der Schlüsseltechnologien aufgestellt sei. Zudem stellte die Ministerin die Bedeutung der Leichtbauwerkstoffe als Schlüsseltechnologie zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel oder der Ressourcenknappheit heraus.
Den Transfer in die Wirtschaft unterstützt NRW mit dem EU-kofinanzierten Leitmarktwettbewerb NeueWerkstoffe.NRW. Gegenwärtig werden darüber 27 Verbundprojekte mit annähernd 40 Mio. Euro gefördert. Beteiligt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und insbesondere der Mittelstand.    

Weitere Beispiele der in NRW angewandten Prozessinnovationen und neuen Technologien im Multimaterial-Leichtbau wurden den Teilnehmenden dann von Herrn Prof. Dr. Thomas Gries (Direktor Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen), Herrn Prof. Dr. Thomas Tröster (Universität Paderborn, ILH), Herrn Prof. Dr. Hans Ferkel (thyssenkrupp Steel Europe AG), Herrn Dr. Klaus Vieregge (Hydro Aluminium Rolled Products GmbH) sowie Herrn Dr. Michael Schmidt (Covestro AG, Co-CEO Global Polycarbonate Composites Business) vorgestellt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Herrn Dr. Ing. Harald Cremer (Clustermanager NMWP.NRW).  
Das anschließende Get-together wurde intensiv genutzt, um in positiver Atmosphäre weitergehende Informationen und Erfahrungen auszutauschen und sich mit den anwesenden Vertretern aus NRWs Forschung und Industrie sowie den EU-Institutionen für eine zukünftige Zusammenarbeit zu vernetzen.

Hintergrund:
Werkstoffe bilden die Grundlage für fast alle technischen Innovationen. Sie sind für den technologischen Fortschritt unserer Gesellschaft von grundlegender Bedeutung.
Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz von industriellen Produkten hängen entscheidend von den eingesetzten Werkstoffen und Materialien ab. Zum Beispiel können Innovationen im Materialbereich stoffliche und energetische Ressourcen schonen und Umweltbelastungen reduzieren. Neue Werkstoffe haben auch mit Blick auf zukünftige Märkte eine enorme Bedeutung: Ihre Einsatzmöglichkeiten sind breit gestreut, sie reichen von Branchen wie dem Automobilbau und der Optik über Elektronik, moderne Kommunikationstechnologien und Medizintechnik bis zu Architektur und Bauwesen.
In Nordrhein-Westfalen existiert eine hohe Konzentration wichtiger Werkstoffe verarbeitender Industriezweige mit zum Teil langer Tradition. Mehr als 22 Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, darunter ca. 120 spezialisierte Lehrstühle in der Werkstoffforschung und 6800 werkstoffverarbeitende und -herstellende Unternehmen machen Nordrhein-Westfalen zum bundesweit wichtigsten Standort für die Neuen Werkstoffe. Rund 200 Mrd. Euro Umsatz werden jährlich von der nordrhein-westfälischen Werkstoffbranche erzielt.
 

Weiterführende Informationen:

https://ec.europa.eu/growth/industry/key-enabling-technologies_en
http://www.nmwp.nrw.de/
https://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/
 

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