Grand Challenges Veranstaltung: "Human-Centered Systems Security - Contributions to the Digital Single Market"

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Gespeichert von Leonie Martin am 21. Dezember 2016
21. Dezember 2016

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung organisiert Grand Challenges Veranstaltung zur „Digitalen Sicherheit“

Ministerin Schulze wirbt für neuen Ansatz Nordrhein-Westfalens in der IT-Sicherheitsforschung

bislang nicht bewertet
 

Am 12.12.2016 fand in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Brüssel eine weitere erfolgreiche Grand Challenges Veranstaltung zu dem Thema "Human-Centered Systems Security - Contributions to the Digital Single Market" statt. Mehr als 80 Interessierte folgten der Einladung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF).

Als Kabinettmitglied von Digitalkommissar Günther H. Oettinger erläuterte Herr Martin Übelhör die Projekte und Lösungsansätze der Europäischen Kommission zu den großen Herausforderungen, den „Grand Challenges“, im Bereich der „Digitalen Sicherheit“. Er unterstrich insbesondere, dass die Kommission Europa wieder zu einem globalen Champion für die Informations- und Kommunikationstechnologien machen wolle.

Wissenschaftsministerin Schulze betonte die IT-Sicherheit als zentralen Faktor für die digitale Welt von Morgen. Dabei unterstrich sie die Notwendigkeit, Verbraucherinnen und Verbraucher von Anfang an bei der Entwicklung von IT-Sicherheitsmaßnahmen, -anwendungen und -produkten miteinzubeziehen.
Zudem stellte die Ministerin die Bedeutung Nordrhein-Westfalens als einer der führenden IT-Sicherheitsforschungsregionen mit starken Akteuren und innovativen Ideen heraus. Auch deshalb wurde im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen initiierten Round Table IT-Sicherheit das Strategiepapier "IT-Sicherheit NRW 4.0" angestoßen und umgesetzt.  

Konkrete Beispiele der NRW Forschungsagenda wurden den Teilnehmenden dann von Prof. Dr. Eric Bodden (Universität Paderborn / Heinz Nixdorf Institut / Fraunhofer IEM), Prof. Dr. Thorsten Holz (Ruhr-Universität Bochum / Horst Görtz Institut), Prof. Dr. Norbert Pohlmann (Westfälische Hochschule Gelsenkirchen / TeleTrust Verein / Institut für Internetsicherheit Gelsenkirchen) und Prof. Dr. Matthew Smith (Universität Bonn / Fraunhofer FKIE) vorgestellt.
Die nächste Grand Challenges Konferenz wird bereits am 30.01.2017 in Brüssel stattfinden. Dann zu dem Thema multimaterialer Leichtbautechnologien und Ressourceneffizienz.

Informationstechnische Systeme durchdringen heute alle Bereiche unseres täglichen Lebens. Während sie über Smartphones, Tablets und Smart-TVs den Bereich der Kommunikation und des Entertainments für Endanwender bereits erobert haben, stehen Technologien wie Smart Home, Smart Production und Smart Grid kurz davor, weitere wichtige Bereiche des privaten und geschäftlichen Lebens von Grund auf zu erneuern. Eine Studie des Digitalverbands Bitkom hat zudem ergeben, dass mehr als die Hälfte (51 Prozent) aller deutschen Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren Opfer von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl geworden sind. Durch die fortschreitende Digitalisierung und immer komplexeren sowie effektiveren Cyberattacken   wird auch künftig die Angreifbarkeit der verwendeten IT-Systeme steigen. Eine der häufigsten Problemquellen ist dabei der „Faktor Mensch“. Noch weitestgehend unerforscht ist die Frage: Wie kann man Sicherheitsmechanismen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette so gestalten, dass sie für die betreffenden Personenkreise auch effektiv anwendbar sind? Lösungsansätze zu diesen und weiteren Fragen wurden im Rahmen der Grand Challenges Veranstaltung sowie des Strategiepapiers "IT-Sicherheit NRW 4.0" diskutiert.

 

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