01.10.2015 JARA-Forum

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Gespeichert von Anja Yilmaz am 21. Oktober 2015
JARA-Forum
21. Oktober 2015

JARA-Forum

Ganz im Zeichen der Frage „Simulation und Datenanalyse: Brücke über die Grenzen der Erkenntnis“ stand am 1.10.2015 die Vertretung des Landes NRW beim Bund. Bereits zum vierten Mal präsentierte sich JARA (Jülich Aachen Research Alliance) rund 200 Zuhörern, um das Besondere der Forschungsallianz zwischen RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich unter Beweis zu stellen. Im Mittelpunkt stand an diesem Abend die JARA Sektion HPC und somit die Arbeit mit und an superschnellen Rechnern, an Simulationen und Visualisierungen. Hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreter aus Industrie und Politik sprachen über die Möglichkeiten, die sich aus dem High Performance Computing ergeben, um Türen zu neuen Erkenntnissen zu öffnen.

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Von der hohen Interdisziplinarität des Forschungsbereichs HPC profitieren vielfältige Wissenschaftsfelder, wie Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen University, in seiner Ansprache zusammenfasste. Die Wissenschaft unterliegt einem stetigen Wandel, die digitale Transformation und Information erhalten einen zunehmend höheren Stellenwert. Auch Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen ist sich sicher, JARA ist „Best Practice“. Eine bessere strategische Vorbereitung auf kommende Herausforderungen gibt es kaum.

Das Hochleistungsrechnen ist ein sich weltweit rasant entwickelndes Wissenschaftsgebiet, das es zu fördern gilt, um im internationalen Wettbewerb Schritt halten zu können, sagte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, aus und bezeichnete Hochleistungsrechnen und Simulation als wichtige Themen für die Forschungslandschaft Deutschland. Der weitere Ausbau der Technologie ist dabei zentral, um auch weiterhin als Innovationsstandort gelten zu dürfen.

Der Stellenwert von High Performance Computing und Simulation ist dabei nicht nur in Deutschland sehr hoch, was in der Keynote des weltbekannten Informatikers Andreas von Bechtolsheim deutlich wurde. Mit Hilfe des Hoch- und Höchstleistungsrechnens lassen sich nicht nur Kosten einsparen, sondern auch Prozesse optimieren.

Grundtenor der hochkarätig besetzten Gesprächsrunden war dabei, dass das High Performance Computing bereits signifikante Lösungsbeiträge zu Aufgaben verschiedener Wissenschaftsgebiete geliefert hat. Dennoch herrscht stetiger Bedarf der Weiterentwicklung, besonders in Bezug auf die Anpassung der Software auf die vorhandene und zukünftig noch leistungsfähigere Hardware. Weiterentwicklung bedeutet aber auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Hintergrund: Die Jülich Aachen Research Alliance, kurz JARA, ist ein deutschlandweit einzigartiges Kooperationsmodell der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich. Sie überwindet das Nebeneinander von universitärer und außeruniversitärer Forschung und Lehre, um komplexen Fragestellungen mit vereinter Forschungskompetenz und -kapazität zu begegnen. Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich verknüpfen in JARA gezielt Forschungsfelder, auf denen sich ihre jeweiligen spezifischen Stärken wirkungsvoll ergänzen, und schaffen unter dem Motto „Kompetenzen bündeln, Zukunft gestalten“ ein wissenschaftliches Umfeld der Spitzenklasse. www.jara.org
 

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