Ich steh auf Geseke

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Gespeichert von Anja Yilmaz am 26. April 2016
25.04.2016 Ich steh auf
25. April 2016

"Ich steh auf Geseke"

Eröffnung der Foto-Ausstellung

Der Abgeordnete Wolfgang Hellmich und der Fotograf und Grafiker Theo Gröne „stehen auf Geseke“. Auf Geseker Zement. „Weil auch Berlin aus Zement aus Geseke gebaut ist“.

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Termine früh um acht sind für einen Bundestagsabgeordneten in  Berlin üblich. Termine früh um acht auf einem Stein direkt vor dem Reichstagsgebäude sind es auch für einen Bundestagsabgeordneten in Berlin nicht. „Es war kalt“, erinnert sich Wolfgang Hellmich, „sehr kalt.“ Aber der Parlamentarier aus Geseke blieb standhaft oben, die frierenden Hände tief in den Manteltaschen vergraben, lächelnd. Eine Pose, nach der sich manch politischer Mitbewerber sehnen würde – „Gipfelstürmer“, „Fels in der Brandung“, „Haltung“ sind auch in Berlin begehrte Attribute. Doch Hellmich geht es um den Stein, nicht um sich selbst.

Und der einzige, der sich an diesem frühen Morgen von Wolfgang Hellmich wahrhaftig ein Bild machte, war der  Fotograf und Grafiker Theo Gröne. Denn die beiden „stehen auf Geseke“. Auf Geseker Zement. „Weil auch Berlin aus Zement aus Geseke gebaut ist“, stand Hellmich auf diesem Stein vor dem Reichstagsgebäude und ließ sich von Gröne ablichten.

Es ist ein Bekenntnis zu Geseke, welches zu Hellmichs Wahlkreis Soest zählt, auf großformatige Transparente gezogen vom Fotokünstler Theo Gröne. Er stammt ebenfalls aus Geseke und hatte die Idee für eine besonders identitätsstiftende Kunstaktion: Er stellte Unternehmer, Prominente und Bürger der Stadt einzeln auf einen wahrhaft dicken Geseker Kalkstein und fotografierte sie. Die standhaften Geseker bekennen sich zu ihrem Standort – jeder einzelne beendete den Satz „Ich steh auf Geseke, weil...“ mit einem sehr persönlichen Bekenntnis zur Heimat. Es ist diese Authentizität, die diese Ausstellung mit ihren 200 Fotos so faszinierend sein lässt. Zu sehen war die Ausstellung unter anderem bereits im Düsseldorfer Landtag, im Haus des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Münster und im Paderborn-Lippstadt- Airport.

Bis zum 27. Mai sind ein Teil von Grönes Bildern in der Landesvertretung ausgestellt. Zur Eröffnung am 25. April kamen rund 100 Gäste, fast die Hälfte stammte aus Geseke, und 30 von ihnen waren mit einem Bus angereist – auch ein Bekenntnis. Unter ihnen Bürgermeister Remco van der Velden: „Ich freue mich, dass die Ausstellung nun auch in Berlin zu sehen ist. Nun sind die vielen guten Gründe, auf Geseke zu stehen, auch in der Hauptstadt angekommen." Reise, Stein und Ausstellung stehen auch für einen gelungenen Brückenschlag zwischen Nordrhein-Westfalen und der Bundeshauptstadt, ganz im Sinne des Co-Veranstalters „Westwind – Wir Nordrhein-Westfalen in Berlin e.V.“

Martin Altmeyer-Bartscher, der sich wissenschaftlich mit der Kunstaktion befasst, gab sich überzeugt: „Das Potenzial dieses Projekts liegt darin, dass es Standortpolitik und Bestandspflege ausdrückt.“ Der Stein stehe auch für eine gerüttelt Maß an Sturheit der Geseker, die zu ihrem Erfolgsrezept geworden sei: Standortpolitik durch Verlässlichkeit, Planungssicherheit. Alles umfasse den Geseker Zement, die Stadt, die Menschen. Für dieses Bekenntnis steht Wolfgang Hellmich um acht in Berlin auf einem Stein vor dem Berliner Reichstagsgebäude.
 

 

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