Fastelovend 2016

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Fastelovend 2016
4. Februar 2016

Fastelovend 2016

Och in Berlin stelle ma alles op der Kopp

Punkt Neunzehnuhrelf gab es kein Halten mehr – die Türen der „Botschaft des rheinischen Frohsinns“ in Berlin öffneten sich - und der Frohsinn nahm seinen Lauf. Fast 1300 Jecke drängten sich an Weiberfastnacht im Laufe des Abends ins Atrium der NRW-Landesvertretung.

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Und alle, wirklich alle schunkelten, reihten sich ein in die Polonaisen, sangen lauthals die Hits der aktuellen Session oder vergangener Jahre und das Kölsch floss unaufhörlich in die bereitstehenden Probiergläschen. Ihnen blieb auch gar nichts anderes übrig: denn wie schon in den vergangenen Jahren heizten die „Driem Beus“ dem Saal so richtig ein. Die Band aus dem Oberbergischen mit Frontmann Bernd Fuhrich („ne eschte kölsche Jung“) sowie Michael Bielecke, Udo Lesemann und Wilfried „Holli“ Holberg zeigte mal wieder, dass live gespielte und handgemachte Stimmungsmusik auch den letzten Skeptiker vom Hocker reißen kann.

„Hallo Berlin! Da sind wir wieder!“ begrüßten sie ihr zahlreiches Stammpublikum sowie alle neuen und neugierigen Jecken. Und beide - Band und Publikum -  schenkten sich nichts: bei „Komm drink doch eene mit“ über „Ich bin eene Räuber“ und „Kumm loss mer fiere“ bis zu „Bye bye my love“ wurden nicht nur die Tanzbeine geschwungen.

„Jede Jeck ist anders – aber immer kostümiert“ so war das Motto, und viele der Exilrheinländerinnen und -rheinländer (natürlich auch Exil-Westfalen/-Westfälinnen sowie vereinzelte Karnevalsbegeisterte aus anderen Landstrichen) hatten sich alle Mühe mit ihrer jeweiligen Verkleidung  gegeben. Mal derb, mal schick, mal gewöhnlich, mal grazil und geistreich, aber immer phantasievoll und meist lustig präsentierten sich die Feiernden. Spät in der Nacht trollten sich die letzten hinaus in die kalte, wenig karnevaleske Berliner Nacht. Vielleicht, um an Rosenmontag ein wenig weiter zu feiern. Vielleicht, um in Erinnerungen an einen besonderen Abend zu schwelgen und, vielleicht, um wieder ein ganzes Jahr in Vorfreude zu leben: auf den nächsten Weiberfastnachtsabend in der Landesvertretung am 23. Februar 2017.
 

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