Europe inside 2017

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Gespeichert von Robin Teller am 9. August 2017

Europe inside - Jugendgruppe zu Gast in Brüssel und Lille

Jugendbildungsreise in Brüssel und Lille

Eine Gruppe von 11 jungen Erwachsenen aus Nordrhein-Westfalen im Alter zwischen 17 und 23 Jahren fuhr in Begleitung eines Vertreters der einladenden Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen und des mit der Durchführung beauftragten Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) nach Brüssel und in die Hauptstadt der französischen Partnerregion Lille.

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Zum Auftakt führte das Programm von Europe-Inside am 18.07.2017 in das Wahrzeichen Brüssels, das Atomium und in die historische Altstadt der Herzkammer Europas.

 

Zu Gast in der Landesvertretung Brüssel

 

 

Zu Gast in der Brüsseler Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen diskutierten die Teilnehmenden der Jugendbildungsreise am 19.07.2017 viele Fragen zu Europa. Komplexe Themen wurden dabei nicht vermieden, etwa wie Lobbyismus funktioniert und vor welchen Herausforderungen die erweiterte Europäische Union in Zukunft steht. Der stellvertretende Leiter der Landesvertretung informierte die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausführlich über die Bedeutung der Präsenz von Nordrhein-Westfalen in Brüssel. Der Informationsfluss zwischen Kommission, Parlament und Ausschüssen und dem Land NRW ist neben der Repräsentation eine der wichtigen Aufgaben der Landesvertretung. Im Fokus der Diskussion standen zudem die richtige Form und die Adressaten der Kommunikation unter Nutzung von Twitter und Instagram. Kontrovers verlief die Diskussion zu unternehmerischer Freiheit und Fragen der Regulierung durch die EU.
 
Multimedial gewannen die Teilnehmenden durch den Besuch im Parlamentarium und im neuen Haus der Europäischen Geschichte Einsichten in die Entstehung der EU und der europäischen Identität.
 

Besuch im nordfranzösischen Lille

Da Nordrhein-Westfalen seit langem mit der Region Hauts-de-France partnerschaftlich zusammenarbeitet, führte die nächste Station folgerichtig ins nordfranzösische Lille zum dortigen Regionalrat. Wie arbeitet der Conseil Régional, wie verändern die Wahlen in Frankreich mit dem neuen Präsidenten Macron und der neuen Nationalversammlung auch die Region und wie geht es weiter mit der internationalen Zusammenarbeit? Diese Themen wurden im Plenarsaal des Conseil Régional mit Regionalrat Salvatore Castiglione und Vertreterinnen und Vertretern der Regionalverwaltung aus Hauts-de-France sehr intensiv erörtert. Nach einem Überblick zu architektonischen Besonderheiten des Gebäudes an einem Modell erfolgte eine Führung auch zum Saal des Hauptausschusses. Wann und wie Sitzungen verlaufen erfuhren die Teilnehmenden ebenso wie die Existenz des uneingeschränkten Rederechts des Präsidenten. Auf seinem Stuhl durfte ein Teilnehmer probeweise Platz nehmen.

Regionalrat Castiglione erörterte auch den Zusammenschluss von Nord-Pas-de-Calais mit der Picardie zur Region Hauts-de-France sowie Aufstieg und Niedergang der Bergbau- und Textilindustrie in der Region mit neuen Herausforderungen im Strukturwandel. Besonders interessierte die jungen Schülerinnen und Schüler und neuen Studierenden, wie in Hauts-de-France ohne Parteien aus dem linken Parteienspektrum, aber nur mit Konservativen und dem Front National überhaupt regiert werden kann und was dies für die künftige politische Ausrichtung bedeutet.
 
Bei der Verabschiedung betonten Gastgeber und Gäste die Wichtigkeit grenzüberschreitender Projekte junger Europäerinnen und Europäer auch in der Zukunft. Zum Abschluss des Besuches führte ein historisch versierter Stadtführer durch Lille mit Anekdoten, Begebenheiten und Daten zur flandrischen Geschichte des Ortes. Das Fazit der Jugendbildungsreise fiel bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr positiv aus: Sie alle wünschen sich mehr solcher Veranstaltungen und vor allem auch Kontakte zu Gleichaltrigen der Regionen und zu Politikerinnen und Politikern gleichermaßen.
 

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