Frankreich

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Frankreich

Intensive Beziehungen

Mit dem Elysée-Vertrag vom 22. Januar 1963, der die deutsch-französische Zusammenarbeit auf eine gänzlich neue Grundlage stellte, ist ein intensiver Prozess der Verständigung und der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ins Leben gerufen worden. Mehr als fünfzig Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrages ist Frankreich heute für Deutschland der engste und wichtigste Partner in Europa. Der 50. Jahrestag wurde am 22. Januar 2013 in Berlin und Düsseldorf mit besonderen Feierlichkeiten begangen.

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Auch die Beziehungen zwischen Frankreich und Nordrhein-Westfalen sind ausgesprochen intensiv: Mit keinem anderen Land besteht ein vergleichbar enges Netz an Schulpartnerschaften (etwa 450) und an Städtepartnerschaften (260). Zahlreiche Einrichtungen, Institute und Programme tragen zu einem intensiven Dialog und kulturellen Austausch bei. In Nordrhein-Westfalen sind dies vor allem die fünf französischen Kulturinstitute in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Köln. Zur Vermittlung der immer wichtiger werdenden internationalen Sprachkompetenz leisten darüber hinaus zahlreiche bilinguale Schulen in Nordrhein-Westfalen einen wichtigen Beitrag.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist Vorsitzende der Deutsch-Französischen Freundschaftsgruppe im Bundesrat. Das jährliche Treffen zwischen den Freundschaftsgruppen des Bundesrats und des französischen Senats fand 2016 in Düsseldorf statt.

Am 11. November 2014 nahm Ministpräsidentin Hannelore Kraft an dem Staatsakt der Republik Frankreich in Notre-Dame-de-Lorette zur Einweihung des Mahnmals „Ring der Erinnerung“ im Gedenken an die 600 000 dort im 1. Weltkrieg Gefallenen teil und begegnete hierbei Staatspräsident Francois Hollande.

Ziel der Landesregierung ist es, die deutsch-französische Zusammenarbeit zu vertiefen und ihr neue Impulse zu verleihen.
Aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung sind die zahlreichen integrierten deutsch-französischen Studiengänge hervorzuheben, an denen u. a. die Universitäten Aachen, Bochum, Bielefeld, Düsseldorf, Köln und Münster sowie die Fachhochschulen Aachen, Dortmund und Münster beteiligt sind.

Auch die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Frankreich und Nordrhein-Westfalen ist außerordentlich hoch. Frankreich ist nach den Niederlanden der zweitwichtigste Handelspartner Nordrhein-Westfalens. Französische Unternehmen zählen mit zu den stärksten ausländischen Investoren in unserem Land. Aktuell haben mehr als 780 französische Firmen ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen (45 500 Arbeitsplätze). Die Handels- und Wirtschaftsabteilung der französischen Botschaft (Invest in France) hat ihre für ganz Deutschland zuständige Zentrale in Düsseldorf.

Anlässlich des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages hat die damalige Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren einen Projektaufruf „Frankreich und Nordrhein-Westfalen im Dialog“ gestartet. Gerichtet war dieser Projektaufruf an alle Städte und Gemeinden, Europa-Schulen und deutsch-französischen Freundschaftsgesellschaften des Landes. Die Landesregierung hat für 25 besonders gelungene Projekte mit französischen Partnern rund 80.000 € zur Verfügung gestellt.
 
Der 60. Jahreskongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG) und der frz. Partnerorganisation FAFA findet unter aktiver Mitwirkung der Landesregierung vom 17. – 20. Sept. 2015 in Düsseldorf statt. Das Bürger-Engagement und die aktiven Städtepartnerschaften sind fundamental wichtig für die guten deutsch-französischen Beziehungen.
 

 

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