Europa erlesen

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Gespeichert von Anja Yilmaz am 28. September 2016

Europa erlesen (26.09.2016)

Die Türkische Buchmesse Ruhr

Es ist wie erwartet harte Kost, die Hakan Günday präsentiert. Der 40-jährige gilt seinem Publikum in der Türkei als Kultautor: Weil seine Romane zuweilen Fausthiebe sind. „Ich kann mir ausdenken, soviel ich will – nichts davon wird brutaler sein als das, was Sie morgens in der Zeitung lesen oder abends in den Nachrichten sehen.“

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Mit dieser Ausgabe  ihrer Reihe „Europa Erlesen“ stellen die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen und das Literaturbüro NRW diesmal ein so spannendes wie aktuelles Projekt vor: die Türkische Buchmesse Ruhr. Diese Messe versucht,türkische Kunst und Kultur im Lebensraum Ruhrgebiet erfahrbar zu machen. Messe-Organisator Fikret Günes hatte die Idee, Hakan Günday als Gesicht und Stimme der diesjährigen Buchmesse Ruhr in die Landesvertretung einzuladen.
 
Hakan Günday schont sein Publikum nicht mit der bitteren Realität aktueller Fluchtursachen, die er in seinem jüngsten Roman „Flucht“ verarbeitet. „Flucht“ erzählt die Geschichte eines Jungen, der im Schleuser-Milieu groß wird,  schließlich selbst zur Flucht gezwungen wird  undan seinen Traumata letztlich scheitert. Moderator Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW, lässt Günday viel Raum für diese eindrücklichen Szenen.
 
„Hakan Günday ist nichts für sanfte Gemüter. Der Leser muss seine Bücher aushalten können“, sagt Anja Surmann, Amtschefin der Staatskanzlei NRW: „Wir kommen an diesem Abend nicht darum herumkommen, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, auch wenn sie in Form von Literatur daherkommt.“
 
An diesem Abend bleibt wahrlich nichts unausgesprochen.
 

 

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