Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER)

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Gespeichert von System am 2. Dezember 2014

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER)

Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wurde zur Finanzierung der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eingeführt und ist damit das zentrale Finanzierungsinstrument der EU in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und ländlicher Raum.

ELER,
EU
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Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wurde zur Finanzierung der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eingeführt und ist damit das zentrale Finanzierungsinstrument der EU in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und ländlicher Raum. Er soll zur Entwicklung eines europäischen Agrarsektors beitragen, der räumlich und ökologisch ausgewogen, klimafreundlich und -resistent, wettbewerbsfähig sowie innovativ ist.

Der ELER soll durch die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums in der gesamten Union die Umsetzung der Strategie Europa 2020 unterstützen. Im Einklang mit den allgemeinen Zielen der GAP wurden drei langfristige strategische Ziele für die EU-Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 2014–2020 festgelegt:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft,
  • Gewährleistung der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie Klimaschutz und
  • ausgewogene räumliche Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Gemeinschaften, einschließlich der Schaffung und der Erhaltung von Arbeitsplätzen.

Der Einsatz des ELER in Nordrhein-Westfalen
Der ELER wird in Nordrhein-Westfalen über das NRW-Programm Ländlicher Raum umgesetzt. Für die Förderperiode 2014-2020 stehen  618 Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung. Hinzu kommen nationale Kofinanzierungsmittel von Bund, Land und Gemeinden.  Federführend zuständig für dieses Programm ist das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Einen besonderen Schwerpunkt legt das NRW-Programm Ländlichen Raum 2014-2020 auf die Förderung umwelt- und klimabezogener Maßnahmen  (dazu gehören Arten- und Gewässerschutz, Klimaanpassung und umweltschonende Landwirtschaft) sowie  die ländliche Entwicklung.  Die Förderung tiergerechter Haltungsformen von Nutztieren, Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe, die an besondere Qualitätsstandards wie z.B. im Tierschutz gekoppelt sind, Verarbeitungs- und Vermarktungsmaßnahmen, forstliche Maßnahmen flankieren das Förderangebot ebenso wie Maßnahmen zur Beratung, Bildung und Innovation.
 
In dieser  Förderperiode wird der LEADER-Ansatz in Nordrhein-Westfalen weiter gestärkt, der die ländliche Entwicklung  auf wirtschaftlichem, kulturellem und sozialem Gebiet durch lokale und regionale Vorhaben unterstützt. Hierfür  wurden im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens 28 Zusammenschlüsse aus Dörfern und Gemeinden des ländlichen Raums aufgrund  ihrer eingereichten Entwicklungsstrategien als LEADER-Regionen ausgewählt. Die LEADER-Regionen  können weitestgehend eigenständig über den Einsatz ihres LEADER-Förderbudgets entscheiden (bottom up-Prinzip).
 
 

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