Eine-Welt-Filmpreis

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Gespeichert von System am 2. Dezember 2014

Eine-Welt-Filmpreis

Auszeichnung für Filme aus dem Bereich Entwicklungspolitik

Die Landesregierung vergibt seit 2001 im zweijährigen Turnus den Eine-Welt-Filmpreis NRW.

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Der Eine-Welt-Filmpreis NRW würdigt hervorragende Dokumentar- und Spielfilme aus dem Bereich der Entwicklungspolitik und Eine-Welt-Arbeit.

Die Auswahl der preisgekrönten Filme, die auf der Sichtung und Bewertung von in der Regel rund 100 eingereichten Produktionen beruht, erfolgt durch den "Fernsehworkshop Entwicklungspolitik". In diesem seit 1972 bestehenden bundesweiten Zusammenschluss von rund 20 Organisationen und Institutionen konzentriert sich der Sachverstand im Bereich des entwicklungspolitischen Films in Deutschland. 

Zur Bewertung der Filme setzt der Fernsehworkshop Entwicklungspolitik alle 2 Jahre von neuem eine fachkundige und unabhängige 5-köpfige Jury ein. Diese Jury wählt nicht nur die 3 NRW-Preisträger aus, sondern nominiert insgesamt 10 Beiträge, die besonders für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit empfohlen werden.

Zum 8. Mal wird im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik der Eine-Welt-Filmpreis NRW verliehen. Mit der Auszeichnung wird die Arbeit von Autorinnen und Autoren gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivwechsel ermöglichen. Der Eine-Welt-Filmpreis NRW wird vom Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet und ist mit 5.000 €, 3.000 € und 1.500 € dotiert. 

Mit dem 8. Eine-Welt-Filmpreis NRW wurden ausgezeichnet:

 

1. Preis: „Jakarta Disorder“ von Ascan Breuer und Victor Jaschke
Zwei mutigen und engagierten Frauen gelingt es, die Bewohner der Slums in der indonesischen Hauptstadt Jakarta zum Widerstand gegen den Abriss ihres Wohnraums zu organisieren und ein demokratisches Zeichen gegen staatliche Willkür zu setzen.
 
2. Preis:Aus meinem syrischen Zimmer“ von Hazem Alhamwi
Der syrische Künstler Hazem Alhamwi geht in seinem filmischen Essay der Frage nach, welche Rolle die Kunst unter der Diktatur einnehmen kann, um in Zeiten der Gewalt die Würde des Menschen zu verteidigen.
 
3. Preis: „AIDS – Erbe der Kolonialzeit“ von Carl Gierstorfer
Der Film begleitet Wissenschaftler aus Belgien, den USA und dem Kongo bei ihrer Suche nach den Ursprüngen der AIDS-Pandemie zurück in die Kolonialzeit und stellt die Frage, wie sich mit diesem Wissen neuartige Erreger frühzeitig bekämpfen lassen.

 
Weitere Informationen zu den Preisträgern und die Begründungen der Jury: www.fernsehworkshop.de

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