Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

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Gespeichert von System am 2. Dezember 2014

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist Teil der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds und stärkt den Zusammenhalt in der EU durch Abbau der Entwicklungsunterschiede zwischen den Regionen. So fördert er etwa Hilfen bei Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen, unterstützt die Entwicklung moderner Infrastrukturen und investiert in die Umsetzung innovativer Ideen in Forschung und Entwicklung.

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Die neue EFRE-Verordnung, die das Europäische Parlament und der Rat im Dezember 2013 beschlossen haben, legt die Investitionsprioritäten für die Förderperiode 2014-2020 fest. Die Mittel für den EFRE werden aus dem Ziel der EU-Strukturpolitik „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ bereitgestellt. Weiter entwickelte Regionen, zu denen z.B. auch die Regionen in NRW zählen, müssen 80% der Mittel auf mindestens zwei der vier folgenden thematischen Ziele konzentrieren:
 

  • Stärkung von Forschung und Entwicklung
  • Verbesserter Zugang und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen
  • Förderung von Maßnahmen zur Verringerung der CO2-Emissionen
  • Dabei liegt wiederum ein besonderer Fokus auf der CO2-Reduzierung: stärker entwickelte Regionen müssen 20% der Mittel auf diese Priorität aufwenden.

 

Der Einsatz des EFRE in Nordrhein-Westfalen

Das EFRE OP ist das größte strukturpolitische Programm in Nordrhein-Westfalen mit 2,4 Milliarden Euro (1,2 Milliarden Euro + 50% Kofinanzierung), d.h. das Finanzvolumen beträgt ca. 340 Millionen Euro pro Jahr. Federführend zuständig für dieses Programm in NRW ist das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen

Das EFRE OP NRW ist Teil eines integrierten Einsatzes der Europäischen Fonds. In vielen Bereichen sind die angestrebten Ziele nur durch einen kombinierten Einsatz des EFRE, des ESF und/oder des ELER zu erreichen. Deshalb wird in der Förderperiode 2014-2020 ein besonderes Augenmerk auf eine sinnvolle Verzahnung und Abstimmung dieser Fonds gelegt. Das EFRE OP NRW konzentriert sich auf drei thematische Schwerpunkte (Prioritätsachsen 1 - 3) und auf einen vierten Schwerpunkt „Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung/Prävention“ (Prioritätsachse 4, sogenannte „Mischachse“):

  • Prioritätsachse 1: 40% für Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation
  • Prioritätsachse 2: 15% für Steigerung der Wettbewerbs-fähigkeit von KMU
  • Prioritätsachse 3: 25 % für Verringerung der CO2-Emissionen
  • Prioritätsachse 4: 20% für Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung/Prävention

 

Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu stärken, Beschäftigung zu schaffen und Integration voranzubringen. Die Fördermittel im Bereich „Wachstum und Beschäftigung“ werden in landesweiten Wettbewerben vergeben. Damit sollen die besten Ideen im Lande gefördert werden.

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