04.11.2015 Als Dada noch nicht da war

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Als Dada noch nicht da war
4. November 2015

Als Dada noch nicht da war

Szenisch dokumentarische Lesung

An DADA als ästhetische Opposition zum Ersten Weltkrieg erinnerte die Landesvertretung NRW am 4. November 2015 mit einer szenisch dokumentarischen Lesung.

bislang nicht bewertet
 

Leben und Beweggründe von  Hugo Ball , Emmy Hennings und Richard Hülsenbeck, den Dada Protagonisten der Jahre 1915/1916 im Züricher Exil, standen im Mittelpunkt der Produktion, die die Landesvertretung zusammen mit dem Literaturhaus Berlin organisiert hatte.

Zum Hintergrund: Am 5. Februar 1916 eröffnet Hugo Ball mit dem Cabaret Voltaire in Zürich die Spielstätte, in der die Wiege von DADA stand. Ende Mai 1915 war er mit seiner späteren Frau Emmy Hennings vor dem Krieg in die Schweiz geflohen. Dort leben sie unter äußerst prekären Bedingungen und der ständigen Angst vor der Ausweisung. Nach Gründung der eigenen Bühne mit täglich neuem Programm brachten sie Dada zusammen mit dem Elsässer Hans Arp, den Rumänen Marcel Janco und Tristan Tzara sowie dem aus Berlin hinzugerufenen Richard Hülsenbeck in die Welt.  1917 eröffnen sie in der Zürcher Bahnhofstraße die Galerie DADA, in der sie von Kandinsky bis Picasso die ganze damalige Moderne ausstellten.

Zitate, Kommentare, Zeitungsberichte, geschichtliche Randnotizen und vieles mehr wurde den gut 100 Gästen des Abends geboten – hervorragend vorgetragen von den Sprechern Michael Braun, Eckhard Faul, Norbert Lange, Frank Arnold, der zugleich die Klavierbegleitung des Abends übernommen hatte, und Ursina Lardi, die neben ihrer Sprecherrolle außerdem das Lied „Totentanz 1916“ von Hugo Ball vortrug.
 

 

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