30.09.2015 Politik und Jugend im Dialog

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30.09.2015 Politik und Jugend im Dialog
30. September 2015

Politik und Jugend im Dialog

Deutsche Jugend in Europa in Kooperation mit der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Fachveranstaltung zur Lebenssituation junger Geflüchteter in Deutschland

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Das Schicksal junger, oft minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland beschäftigt Politik und Medien im besonderen Maße: Die Verantwortung für diese Kinder und Jugendlichen wiegt schwer, da sie es sind, auf deren Schultern die Hoffnungen und wirtschaftlichen Erwartungen ganzer Familien in ihren Heimaten liegen. Scheitern diese jungen Menschen unter dieser Last, ist ihre Zukunft womöglich  beladener als ihre Vergangenheit.

Aus brandaktuellem Anlass also lud die djo (Deutsche Jugend in Europa) in Kooperation mit der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen zum Dialog-Forum in die „Botschaft des Westens“ nach Berlin. Hier diskutierten Politiker/innen, junge Aktive, Expert/innen mit geflohenen Jugendlichen und älteren Generationen mit eigener Fluchtgeschichte.

An zehn Tischen zu zehn wichtigen Fragen erörterten sie im Stile des „Cafe Europa“ relevante Fragen, die sich jungen Zuwanderern und der deutschen Gesellschaft stellen – wie etwa Bildung, Unterkunft, Perspektiven junger Geflüchteter, die Situation von Frauen und Mädchen und aufenthaltsrechtliche Aspekte für asylsuchende Kinder.

Gern erhörte Diskutantin war die frühere Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth, die sehr dafür warb, Flüchtlingen, die in Deutschland bleiben können, schnell die politische und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Der neue Bevollmächtigte des Landes NRW beim Bund, Volker Meier, sagte in seiner Begrüßung: „Wir freuen uns immer über Gäste im Haus – und wir freuen uns über manche Gäste ganz besonders: Heute freuen wir uns ganz besonders, Sie hier zu haben.“  

 An ihrer Seite entwickelten sich anregende Gespräche vor allem unter jugendlichen Helfern aus Deutschland und etwa gleichaltrigen Flüchtlingen. Eine Stimmung voller Zuversicht und Menschlichkeit: Die Landesvertretung erstrahlte in warmem Licht – Dialog also ist eine Lösung, Problem zu erörtern und Handlungsspielräume im Kleinen wie im Großen zu ergründen. NRW bietet Raum und Gelegenheit dafür in stürmischen Zeiten.
 

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