23.09.2015 "Ja zu Solidarität - Nein zu mehr Europa"

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Gespeichert von Anja Yilmaz am 28. September 2015
23.09.2015 "Ja zu Solidarität - Nein zu mehr Europa"
23. September 2015

23.09.2015 "Ja zu Solidarität - Nein zu mehr Europa"

Das Urteil der jungen Disputanten auf der Bühne der NRW-Landesvertretung fällt einhellig aus: „Die Europäische Union ist nicht sexy.“

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Das Urteil der jungen Disputanten auf der Bühne der NRW-Landesvertretung fällt einhellig aus: „Die Europäische Union ist nicht sexy.“ Aber auch: „Europa kann es besser.“ So, im Ergebnis verkürzt, fällt der Blick junger Deutscher, Spanier, Polen und Briten auf Europa aus. Empirische Grundlage ist die aktuelle Studie der Change Centre Foundation, die den ermutigenden Titel trägt „Europe Can Do Better“. Und tatsächlich will sie mehr sein als eine reine Analyse politisch fragwürdiger Fehlentwicklungen. Denn es geht um nichts weniger als die Zukunft junger Europäer: In welchem Europa wollen sie leben? Welches sind die größten Herausforderungen, die junge Leute konkret sehen oder zumindest ahnen?

Entsprechend offensiv diskutierten in der NRW-Landesvertretung Josef Janning, Senior Policy Fellow am European Council on Foreign Relations, Dr. Ulrich Brueckner, Jean Monnet Professor für European Studies, Stanford University, Vincent Venus, Bundessekretär der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Anna Saraste, European Youth Press.

Die Studie der Chance Centre Foundation zeigt, dass die jungen Europäer mehr Vor- als Nachteile in der EU erkennen. Ebenso stimmen sie darin überein, dass sich politisches und gesellschaftliches Handeln am Gemeinwohl messen lassen muss. „Mehr Gemeinschaft, aber nicht: mehr Institutionen“, lautet ihr Resümee – und das wiederum lässt sich nicht mehr verdichten zu einem unvoreingenommenen „Ja zu Europa“.
Auf dem Podium wird schnell klar: Die jungen Menschen sind sehr berührt vom Schicksal der Flüchtlinge, die nach Europa kommen – wie sie versorgt und integriert werden können. Die Politik bleibt hinter ihren Möglichkeiten, hängt allzu sehr überkommenen Visionen der Erweiterungsepoche 2004 an. „Die ganze Welt ist global geworden, nur die Politik nicht“, moniert Vincent Venus. Und  Anna Saraste stellt fest: „Der Kreis junger Leute, der mit Europa in Kontakt kommt, ist viel zu klein.“

Bleiben der Appell und die Notwendigkeit, Europas Zukunft handfester auszugestalten. Denn (noch) beteuern die Jungen Europäer ihr Credo „Hilfsbereitschaft statt Egoismus“.

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